Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität / Gesellschaft / Berlin / Heisig
ID: 233755
Wie soll Deutschland mit den kleinen, aber gut organisierten
kriminellen Milieus umgehen, die einen Migrationshintergrund
aufweisen? Wer sich dazu öffentlich äußert, betritt oft ein
politisches Minenfeld.
Die Berliner Jugendrichterin hat es getan und musste sich viele
Anfeindungen gefallen lassen. Es heißt, die Motive für ihren Freitod
seien in ihrem persönlichen Umfeld zu suchen. Sicherlich sind
Spekulationen fehl am Platz. Fest steht aber: Es ist zutiefst
bedauerlich, dass diese mutige Stimme für immer verstummt ist. Denn
angesichts der Zustände in vielen Problemvierteln der Metropolen sind
wach rüttelnde Mahnungen, verantwortungsvolles Handeln und kreatives
Durchgreifen des Rechtsstaates zwingend erforderlich. Das hat die
Jugendrichterin gefordert - zu Recht.
Es wäre falsch, die Augen vor den Problemen mit jugendlichen
Kriminellen und bandenmäßig organisierten Großfamilien zu
verschließen, die zunehmend den Drogenmarkt in Berlin und Frankfurt
kontrollieren. Zu häufig führen die bisherigen Ansätze des Staates
ins Leere. Zu oft erscheint das Agieren der Behörden als naiv,
hilflos und inkonsequent. Hier sind alle gefordert - Kommunen,
Arbeitsämter, Schulen, Kindergärten, Polizei und Gerichte.
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Datum: 26.07.2010 - 22:00 Uhr
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