Dynamischer Ausbau Erneuerbarer Energien und Laufzeitverlängerung. Warum beides nicht zusammen geht. Eine Sommerbilanz
ID: 237213
Sehr geehrte Damen und Herren,
der sonnenreiche Sommer mit mittäglichen Solarstromeinspeisungen
von bis zu 10.000 Megawatt hat es an den Tag gebracht: Früher als
angenommen und immer häufiger werden die Erneuerbaren Energien
ausweislich neuer Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für
Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) den nationalen
Strombedarf rechnerisch komplett abdecken können und das nicht nur im
Sommer, sondern zu praktisch allen Jahreszeiten. Schon melden sich
diejenigen zu Wort, die diese im Kern erfreuliche Beschleunigung auf
dem Weg in das "regenerative Zeitalter" vor allem als Problem und
nicht als Chance begreifen wollen.
Die Bundesregierung hat das "regenerative Zeitalter" zu ihrem Ziel
erklärt. In ihrem aktuellen "Aktionsplan für erneuerbare Energien"
erwartet sie bis zum Jahr 2020 eine Ausbaudynamik, die in manchen
Sektoren sogar die Prognosen der Erneuerbare Energien Branche
übertrifft. Gleichzeitig hält die schwarz-gelbe Koalition - bei allem
internen Streit - eisern an längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke
fest.
Anlässlich unserer Pressekonferenz wollen wir erläutern, wie die
Bundesregierung die Gesellschaft mit ihren Atomplänen unweigerlich in
eine neue fundamentale Konfrontation führt. Wir wollen mit Ihnen
außerdem diskutieren, was eine Bundesregierung stattdessen tun und
worauf sie sich konzentrieren müsste, wenn sie tatsächlich auf dem
Weg in das regenerative Zeitalter vorankommen will.
Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.
Datum:Donnerstag, 5. August 2010 um 11:00 Uhr
Ort:Haus der Bundespressekonferenz, Raum I,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Teilnehmer:Rainer Baake, Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), Berlin
Carsten Pape, Fraunhofer-Institut für Windenergie und
Energiesystemtechnik (IWES), Kassel
Dr. Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe e. V.
(DUH), Berlin
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Rosenkranz Deutsche Umwelthilfe, Leiter Politik & Presse
Pressekontakt:
Für Rückfragen:
Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik, Hackescher Markt 4, 10178
Berlin; Tel.: 030 24008670, Mobil: 0171 5660577, Fax: 030 2400867-19,
E-Mail: rosenkranz@duh.de
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Datum: 03.08.2010 - 11:13 Uhr
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