Einsatz für die Ausbildung
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"Schon heute ist die Verfügbarkeit von Fachkräften ein wesentliches Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit von Städten und Regionen", erklärt Rasmus Beck, der als Projektmanager bei der Wirtschaftsförderung Dortmund das Fachkräftemonitoring organisiert. "Qualifizierte Facharbeiter wie Techniker und Meister werden am Arbeitsmarkt weiter gefragt sein." Rekrutiert werden sie vor allem durch die Ausbildung in Unternehmen vor Ort. So ist die betriebliche Ausbildung neben den Hochschulen das Rückgrad eines starken Wirtschaftsstandortes, an dem neue Technologien, Produkte und Verfahren qualifiziert betrieben und umgesetzt werden. Für die Wirtschaftskraft einer Stadt ist es daher wichtig, dass der Übergang von der Schule in den Beruf möglichst reibungslos gelingt und viele Unternehmen in die Ausbildung investieren, um Fachkräfte zu rekrutieren.
Produktionswirtschaft bildet am meisten aus
Die Wirtschaftsförderung Dortmund hat deshalb 421 Unternehmen aus den Branchen Produktionswirtschaft (68), IT-Wirtschaft (168) und Logistik (185) zu Ihren Ausbildungsangeboten und der Qualität der Bewerber befragt. Eine Erkenntnis: In der mittelständisch geprägten Produktionswirtschaft bieten deutlich mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen Ausbildungsplätze in größerer Zahl an. In den Branchen IT und Logistik bildet hingegen nur knapp ein Drittel aus. Die Gründe dafür sind vielfältig: Eine überwiegende Mehrheit gibt an, dafür im Moment noch zu klein zu sein. Mittelfristig wollen aber auch diese Unternehmen Ausbildungsplätze anbieten. Ein anderer Teil arbeitet sehr technologie- und wissensorientiert. Hier finden eher Hochschulabsolventen einen Arbeitsplatz.
Schlüsselkompetenzen für die Arbeitswelt
Die befragten Unternehmen wurden zudem um eine Einschätzung ihrer Bewerber gebeten - mit guten Ergebnissen: Die Qualität von Bewerbern um Ausbildungsplätze wird in Dortmund in allen Branchen durchschnittlich besser als "befriedigend" eingeschätzt. Vor allem die Motivation und das soziale Verhalten der Bewerber werden positiv gesehen, während sich alle Branchen bessere Schulkenntnisse der Bewerber wünschen. "Wenn Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig Fähigkeiten für die Anforderungen der Arbeitswelt entwickeln, könnten mehr Unternehmen dazu bewogen werden, Ausbildungsplätze anzubieten", ist Beck sicher. "Wir wollen sie deshalb schon früh mit Schlüsselkompetenzen für die Arbeitswelt vertraut machen." Die Wirtschaftsförderung Dortmund plant daher, Initiativen im Bereich der Berufsorientierung und der Kooperation zwischen Schulen und Wirtschaft weiter auszubauen und tragfähige Ausbildungsallianzen zu schmieden.
Über das Dortmunder Fachkräftemonitoring (FKM)
Fachkräfte sind ein begehrtes Gut - nicht nur in Dortmund. Zum Thema Fachkräftebedarf gibt es aber oft nur "gefühlte" Einschätzungen und wenig konkrete Daten. Um die Nachfrage der Unternehmen zu Fachkräften berechenbarer zu machen, wurde 2009 das Projekt Fachkräftemonitoring (FKM) begonnen, das die Fachkräftenachfrage in drei Dortmunder Branchen - IT, Logistik und Produktionswirtschaft - durch empirische und direkte Befragungen erfasst. Das Ziel des FKM ist es, die Akteure vor Ort zu sensibilisieren und Datenmaterial für den weiteren Dialog am Standort Dortmund bereitzustellen.
Die ausführlichen Ergebnisse des Fachkräftemonitorings mit dem Fokus Ausbildung stehen Ihnen unter folgendem Link als Download zur Verfügung:
http://download.crossrelations.de/FKM-Fokus-Ausbildung.pdf
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Datum: 04.08.2010 - 11:27 Uhr
Sprache: Deutsch
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