Bundesfamilienministerium verlängert Antragsfrist zum Förderprogramm Betrieblich unterstützter Kinderbetreuung
ID: 238632
Bundesfamilienministerium verlängert Antragsfrist zum Förderprogramm Betrieblich unterstützter Kinderbetreuung
Das Bundesfamilienministerium verlängert die Antragsfrist für das im Februar 2008 gestartete Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung (BuK) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) um ein halbes Jahr bis Mitte 2011. Mit der verlängerten Antragsphase haben Unternehmen nun noch bis zum 1. Juli 2011 Gelegenheit, mit einem betrieblichen Betreuungsprojekt zu starten.
"Gute Kinderbetreuung gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben in Deutschland", begründete Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die Verlängerung.
"Unternehmen können durch betriebliche Kinderbetreuungsangebote einen wichtigen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. Davon profitieren Beschäftigte und ihre Familien. Und davon profitieren die Unternehmen, die durch familienfreundliche Angebote für gut ausgebildete Fachkräfte attraktiver werden."
Insbesondere interessierten Unternehmen, die in den letzten Monaten mit der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu kämpfen hatten, verschafft die Verlängerung der Antragsfrist neue Spielräume. Planungen zu betrieblichen Betreuungsprojekten können in Ruhe konkretisiert und noch mit Hilfe des Förderprogramms umgesetzt werden. Damit kann das Förderprogramm dazu beitragen, dass für mehr Unternehmen die Vorteile einer betrieblichen Kinderbetreuung spürbar werden.
Das Förderprogramm richtet sich an Wirtschaftsunternehmen aller Größen und Branchen mit Sitz in Deutschland, aber auch an Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen und privaten Rechts wie beispielsweise Hochschulen.
Für eine Förderung müssen mindestens sechs neue zusätzliche Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in bereits bestehenden oder neuen Einrichtungen geschaffen werden. Diese können auch durch den Verbund mehrerer Unternehmen entstehen. Für die Betreuung von Mitarbeiterkindern werden maximal 50 Prozent der Betriebskosten bis zu einer Obergrenze von 6.000 Euro je Platz im Jahr durch die Fördermittel des ESF gezahlt. Die Zuwendung wird für die Dauer von bis zu zwei Jahren gewährt, höchstens jedoch bis zum Ende der Laufzeit des Programms am 31. Dezember 2012. Anträge müssen so rechtzeitig gestellt werden, dass mit der Förderung spätestens zum 1. Juli 2011 begonnen werden kann.
Daneben können Unternehmen, Hochschulen und Träger der Betreuungseinrichtung eine Kofinanzierung durch Länder und Kommunen beantragen.
Mehr Informationen zum Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung finden Sie unter www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 05.08.2010 - 15:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 238632
Anzahl Zeichen: 3270
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 252 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesfamilienministerium verlängert Antragsfrist zum Förderprogramm Betrieblich unterstützter Kinderbetreuung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Länder und Kommunen stehen vor der täglichen Herausforderung, Unterbringung und Versorgung für Flüchtlinge zu gewährleisten und Integration zu befördern. Fragen der Kostenübernahme überlagern oft die Diskussion über die Qualität der Unterkünfte und die Wahrung der Rechte von Asylsuchend
Austausch über den demografischen Wandel ...
Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner eröffnet deutsch-japanisches Symposium Die Bevölkerungsentwicklungen in Deutschland und Japan weisen große Ähnlichkeiten auf. Demografisch prägend für beide Länder sind das niedrige Geburtenniveau, die kontinuierlich steigende Lebenserwartung
'Kommunen stärken - rechte Hetze verhindern' ...
Dialogwerkstatt mit Staatsministerin Aydan Özoguz und Bundesministerin Manuela Schwesig Rund 130 kommunale Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Oberbürgermeister und Aktive aus der Zivilgesellschaft sind heute (Freitag) im Bundeskanzleramt zusammengekommen, um sich über ihre Erfahrungen mit re
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Reinholz besucht Aufforstungsflächen des Bergwaldprojektes im Bereich des Forstamtes Sonneberg ...
Minister Jürgen Reinholz besucht heute Aufforstungsflächen des Bergwaldprojektes im Bereich des Thüringer Forstamts Sonneberg. Dort hatten im April dieses Jahres freiwillige Helfer unter Betreuung des Vereins Bergwaldprojekt e. V. standortgerechte Baumarten auf Kahlflächen und aufgelichteten B
Jahreshoch bei rechtsextremen Gewalttaten ...
Die Bundesregierung hat auf die Standardfrage der Fraktion DIE LINKE zu rechtsextrem motivierten Straf- und Gewalttaten geantwortet. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im Innenausschuss: "Laut Bundesregierung wurden im Juni 2010 bundesweit insgesamt 1.13
Westerwelle bei Festakt des Bundes der Vertriebenen / Treffen mit österreichischem Außenminister Spindelegger ...
Bundesaußenminister Guido Westerwelle wird am heutigen Donnerstag (05.08.) in Stuttgart am Festakt des Bundes der Vertriebenen zum 60-jährigen Jubiläum der Charta der Heimatvertriebenen teilnehmen. Der Bundesaußenminister wird im Anschluss nach Österreich reisen. Dort wird er am Abend und am
KOPPELIN: Keine Klarheit zum A400M (05.08.2010) ...
BERLIN. Zum Etat der Bundeswehr erklärt der Hauptberichterstatter und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Jürgen KOPPELIN: Es muss festgestellt werden, dass es bis jetzt keine Einigung unter den sieben beteiligten Nationen und EADS über die Beschaffung und die Kosten des




