Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juni 2010
ID: 239275
Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juni 2010
Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe ist im Juni vorläufigen Angaben zufolge [1] preis- und saisonbereinigt [2] leicht um 0,6 % zurückgegangen. Im Monat zuvor war sie aufwärts revidiert um 2,9 % angestiegen. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Erzeugung im Bauhauptgewerbe schwächten sich jeweils um 0,9 % ab, während sich der Ausstoß im Bereich der Energie um 3,6 % erhöhte. Innerhalb der Industrie reduzierten die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern ihre Erzeugung um 1,0 % bzw. 1,1 %. Die Konsumgüterproduzenten konnten dagegen einen leichten Produktionsanstieg um 0,2 % verbuchen.
Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich Mai/Juni gegenüber März/April nahm die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe preis- und saisonbereinigt deutlich um 3,3 % zu. Zum Produktionsanstieg trug maßgeblich die deutliche Zunahme der Industrieproduktion bei, die sich um 3,4 % erhöhte. Daneben wurde die Energieerzeugung kräftig um 6,7 % ausgeweitet. Im Bauhauptgewerbe verringerte sich der Ausstoß dagegen um 1,1 %. Die dynamischsten Bereiche innerhalb der Industrie bleiben die Vorleistungs- und Investitionsgüterhersteller, die mit +4,0 % und +3,7 % auch weiterhin die stärksten Produktionszunahmen zu verzeichnen hatten. Die Konsumgüterproduktion stieg um 1,0 %. Im zweiten Quartal insgesamt betrug der Produktionszuwachs im Produzierenden Gewerbe preis- und saisonbereinigt sogar 5,4%.
Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe überschritt ihr Vorjahresniveau im Mai/Juni arbeitstäglich bereinigt um 11,9 %. Die Industrieproduktion lag um 12,6 %, die Erzeugung im Bauhauptgewerbe um 3,7 % über dem Stand des Vorjahres. Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe hat damit den größten Teil der krisenbedingten Verluste wieder aufgeholt.
Kräftige außenwirtschaftliche Impulse und eine Belebung der Investitionstätigkeit sorgten im zweiten Quartal für eine deutliche Produktionszunahme im Produzierenden Gewerbe, das damit maßgeblich zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum beigetragen hat. Das Bauhauptgewerbe erhielt dabei anfangs auch noch starke Impulse aus der Frühjahrsbelebung. Angesichts einer spürbar verbesserten Auftragslage dürfte vor allem die Industrie auch in den kommenden Monaten einer der zentralen Faktoren für die Fortsetzung der konjunkturellen Erholung in Deutschland bleiben. Dies wird auch durch die zuletzt kräftige Aufhellung wichtiger Stimmungsindikatoren unterlegt.
Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: pressestelle@bmwi.bund.de
Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen.html
Für allgemeine Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Telefon: 03018-615-9
E-Mail: info@bmwi.bund.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 06.08.2010 - 17:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 239275
Anzahl Zeichen: 3460
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 199 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juni 2010"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, reist vom 18. bis 22. November 2014 in Begleitung von Abgeordneten aller Fraktionen des Deutschen Bundestages sowie einer Unternehmerdelegation nach Vietnam. Erste Station der Reise ist Hanoi, wo Minister Gabriel zu politischen GesprÃ
Staatssekretär Beckmeyer eröffnet 5. Arabisch-Deutsches Energieforum ...
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hat heute in Berlin das Arabisch-Deutsche Energieforum miteröffnet. Das von der Arab-German Chamber of Commerce and Industry e.V. (Ghorfa) organisierte Energieforum findet in diesem Jahr zum fünf
Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie im September 2014 ...
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge in der Industrie im September preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 0,8 % gestiegen. Zudem wurden die Ergebnisse für den August deutlich nach oben revidiert (-4,2 % anstatt -5,7 %). Im
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI)
Pfändungssicheres Girokonto ist viel zu teuer ...
neue Pfändungsschutzkonto (P-Konto) erweist sich als Flop. Es schließt gerade jene Menschen aus, die es am dringendsten benötigen. Die Bundesregierung hat dazu nichts als Appelle und Abwarten auf Lager", so Caren Lay, verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der A
Abschaffung der Investitionszulage Ost löst nicht die Probleme des Westens ...
Zur Forderung einiger Politiker die Investitionszulage Ost schon 2011 und damit zwei Jahre früher als geplant auslaufen zu lassen, erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch: Immer wieder beschweren sich Politiker aus den alten Ländern und Kommunen über die Investitionszula
Zahlungsentscheidungen sofort und sicher treffen ...
Das Dienstleistungsunternehmen beobachtet seinen Eigenkapitaleinsatz sorgfältig - trotz hoher Umsätze und vieler Durchlaufposten. Doch ohne ein durchgängiges Liquiditätsmanagement konnten die Verantwortlichen der TWK die aktuelle Zahlungsfähigkeit nur schwer überschauen. "Deshalb haben wi
auxmoney.com bietet auch Arbeitslosen eine faire Chance auf einen Kredit ...
Besonders während der großen Finanzkrise haben viele Menschen betriebsbedingt ihren Arbeitsplatz verloren. Zwar geht es der Wirtschaft inzwischen wieder bedeutend besser, viele Firmen haben allerdings nach wie vor mit den Ausläufern der Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen und können das Per




