Kein Fortschritt bei Klimaschutz-Verhandlungen
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Kein Fortschritt bei Klimaschutz-Verhandlungen
Zu den heute in Bonn zu Ende gegangenen UN-Klimagespraechen erklaert der stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der SPD-Bundestagsfraktion Frank Schwabe:
Die Klimaverhandlungen in Bonn sind ohne nennenswerte Fortschritte zu Ende gegangen. Waehrend in Russland die Waelder brennen und Ueberschwemmungen in Pakistan und China zu grossen Schaeden fuehren und die Notwendigkeit von entschiedenem Handeln beim Klimaschutz aufzeigen, herrschte in Bonn Stillstand und Ideenlosigkeit. Dieses Verhandlungstempo gefaehrdet den Abschluss von Regelungen fuer Teilbereiche auf der naechsten Klimakonferenz in Cancún. Aber in Cancún muessen wenigstens Loesungen fuer die Bereiche Waldschutz, Technologie und Anpassung an den Klimawandel verabschiedet werden.
Die Bundesregierung hat nichts getan und keine positiven Impulse fuer die Verhandlungen gegeben. Bundeskanzlerin Merkel muss sich endlich dafuer einsetzen, dass die Europaeische Union ihr Ziel der CO2 Reduktion fuer das Jahr 2020 von minus 20 auf minus 30 Prozent erhoeht. Ansonsten macht sie sich mitschuldig, dass die Klimaverhandlungen nur im Schneckentempo dahin duempeln.
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Datum: 06.08.2010 - 20:17 Uhr
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