Rheinische Post: Berlin drückt Landes-CDU
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CDU und CSU sind demoskopisch im Sinkflug. Merkel in Berlin und
Seehofer in München machen nicht den Eindruck, als könnten sie ihre
bekannten Flugobjekte stabilisieren, noch gar wieder an Höhe
gewinnen. Den erschrockenen Passagieren und der fahrigen Crew bleibt
die Hoffnung, dass es nicht 2011 zum Crash kommt. Die CDU in NRW
überlegt eine weiche Landung, eine große Koalition mit der Kraft-SPD.
Diese registriert Luft unter den Trägflächen und hofft aufs Abheben.
Die SPD sieht nicht ein, warum sie die Union mit an Bord nehmen
sollte. Man kennt das: erst die Partei, dann das Land. Die rot-grüne
Minderheitsregierung mag - was der agile Armin Laschet richtig sieht
- im Landtag einen Herbst und Winter des Missvergnügens
einschließlich politischer Nötigungsversuche durch die Linkspartei
vor sich haben. Der CDU wird das jedoch keine Flügel verleihen.
Steuerte sie, egal gegen welchen Gesetzentwurf von Rot-Grün auch
immer, einen strikten Blockadekurs, brächte ihr das kaum neue
Sympathien - wahrscheinlich nicht einmal bei allen ihren Anhängern.
Das Hauptproblem der CDU in NRW, ob sie demnächst bald von Laschet
oder von Röttgen geführt wird, heißt Berlin. Seit Monaten wird von
dort aus durch leistungsschwaches, profilarmes Tun jeder
Landesverband der Union niedergedrückt.
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Datum: 08.08.2010 - 19:52 Uhr
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