Eltern dosieren Arzneisäfte häufig falsch
ID: 241376
Eltern dosieren Arzneisäfte häufig falsch
Berlin - Eltern sollten sich vom Apotheker zeigen lassen, wie sie Arzneisäfte für ihre Kinder korrekt dosieren. Beim Abmessen von Flüssigkeiten kommt es häufig zu unbeabsichtigten Fehldosierungen. Dies zeigt eine Studie aus den USA, bei der 300 Mütter oder Väter gebeten wurden, 5 Milliliter eines Saftes mit verschiedenen Dosierhilfen abzumessen. Besonders ungenau war das Abmessen mit Dosierbechern: Jede vierte Dosis überschritt die gewünschte Menge um mehr als 40 Prozent. Am besten schnitten Tropfer und Spritzen ohne Adapter ab.
"Kinder brauchen oft nur sehr kleine Mengen eines Arzneisaftes. Gerade diese wenigen Milliliter lassen sich aber oft nur schwer korrekt abmessen. Die richtige Dosis ist aber sehr wichtig", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA ? Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Das gilt besonders für Arzneisäfte mit stark wirksamen Substanzen oder großem Risikopotential. Sowohl Unter- als auch Überdosierungen sollten vermieden werden. Zum Beispiel kann es bei einer Unterdosierung eines Antibiotikasaftes zu Resistenzen kommen. Mit einer Überdosierung steigt das Risiko für Nebenwirkungen.
Die korrekte Dosierung wird durch Dosierhilfen erleichtert. Vielen Arzneisäften liegen Messgefäße oder -löffel bei. Einige dieser Messlöffel sollten geneigt werden, damit die korrekte Dosis abgelesen werden kann. Außerdem gibt es in der Apotheke spezielle Dosierspritzen. Arzneisäfte sollten grundsätzlich nicht mit Tee- oder Esslöffeln abgemessen werden, da diese je nach Besteckfabrikat unterschiedlich groß sind. Die Angabe einer Dosis in Haushaltslöffeln dient nur dazu, das Volumen zu veranschaulichen: So bedeutet "ein Teelöffel" 5 Milliliter, "ein Esslöffel" 15 Milliliter. Die Dosis sollten Eltern aber immer mit einer geeigneten Dosierhilfe abmessen.
Studie: Yin, H.S. et al: Parents? Medication Administration Errors. Arch Pediatr Adolesc Med. 2010; 164(2) 181-186
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie unter http://www.abda.de
Kontakt
Dr. Ursula Sellerberg, MSc
Stellv. Pressesprecherin und Apothekerin
ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Jägerstr. 49/50, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 40004 134
Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de
http://www.abda.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 11.08.2010 - 19:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 241376
Anzahl Zeichen: 2640
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 423 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Eltern dosieren Arzneisäfte häufig falsch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesvereinigung Deutscher Apotheker (ABDA) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin - Deutschlands Apotheker gratulieren Verena Bentele und Gerd Schönfelder zur ihrer Auszeichnung als beste Paralympioniken der Welt. Die beiden deutschen Ausnahmeathleten wurden am Wochenende in Peking mit dem "2011 Paralympic Sport Award" des International Paralympic Committee (IPC
Apotheker gratulieren Behindertensportlern des Jahres 2011 ...
Köln/Berlin - Die Apothekerinnen und Apotheker gratulieren Anna Katharina Schaffelhuber, Gerd Schönfelder und der Nationalmannschaft der Basketball-Damen zu ihrer Wahl als Behindertensportler des Jahres 2011. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) zeichnete am Samstagabend in Köln die herausr
Apotheker unterstützen Minister Bahrs Vorschläge zur Pflegereform ...
- Die Apothekerschaft unterstützt die Eckpunkte von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. "Speziell bei der Versorgung der Demenzkranken und der Unterstützung pflegender Angehöriger setzt der Reformansatz damit neue Maßstäbe für die Leistungen
Weitere Mitteilungen von Bundesvereinigung Deutscher Apotheker (ABDA)
PTAheute: Beipackzettel von Mammut Pharma ist besonders verbraucherfreundlich ...
Mammut Baby Bäuchleinwohl ist eine Suspension gegen Dreimonatskoliken und Blähungen im Säuglingsalter mit praktischer Dosierhilfe. Die Kindermedizin wird von Mammut Pharma hergestellt und vertrieben. Mammut Pharma ist spezialisiert auf die Herstellung von Mutter- und Kleinkindmedizin und vertreib
Laserlithotripsieüber zwei Arbeitskanäle reduziert Zeit- und Materialeinsatz deutlich ...
Knittlingen, Aug. 2010 - Laserfaser einführen, lasern, Laserfaser herausziehen. Steinkörbchen einführen, Steine bergen, Körbchen herausziehen. Und diesen Ablauf wiederholen, bis auch der letzte Ureter- und Nierenstein zertrümmert und geborgen ist. - Die Laserlithotripsie mit einem flexiblen Ure
7 Zonen GmbH ist sicher: kein Risiko mit Handy im Bett ...
Berlin, 11.08.10 - 7 Zonen GmbH beschäftigte sich mit Forschungsergebnissen aktueller Studien zum Thema "Stellt das Handy im Bett eine Gefahr dar?". Das Ergebnis: es gibt keine Beweise dafür, dass Handystrahlen gesundheitliche Schäden verursachen, während Sie Schlafen. Repräsentative
Auf dem Weg in die Zwei-Klassen Pflege? ...
In der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion wird immer wieder der Begriff der Zwei-Klassen-Medizin bemüht. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass wir längst auf dem Weg in die Zwei-Klassen-Pflege sind: während einerseits die Pflegedienste, die Versorgungsverträge mit den Kassen haben,




