IFA: Digitale Heimvernetzung für Jedermann und nicht nur für IT-Bastler – Einfachheit ist der Schlüssel für den Markterfolg
Die digitale Heimvernetzung wird auf der Internationalen
Funkausstellung Anfang September eine größere Rolle spielen
als je zuvor, prognostiziert Helmut Blank, Vorsitzender der
Software-Initiative Deutschland. Das Spektrum reiche von
Hybrid-TV bis zur Audio-Video-Steuerung per iPhone oder iPad.
Hybrid-TV bezeichnet die Integration des herkömmlichen
Fernsehens mit einem Digital Receiver mit Internetanschluss.
Perspektivisch sieht der Verband eine „rosige Zukunft" für
Dienste wie Google TV oder Apple TV. Als Beispiel für die
Steuerung von TV, Video, Hifi, Beleuchtung und
Sicherheitstechnik im eigenen Heim per iPhone oder iPad
nennt die Software-Initiative Deutschland das Mediola-System.
Funkausstellung Anfang September eine größere Rolle spielen
als je zuvor, prognostiziert Helmut Blank, Vorsitzender der
Software-Initiative Deutschland. Das Spektrum reiche von
Hybrid-TV bis zur Audio-Video-Steuerung per iPhone oder iPad.
Hybrid-TV bezeichnet die Integration des herkömmlichen
Fernsehens mit einem Digital Receiver mit Internetanschluss.
Perspektivisch sieht der Verband eine „rosige Zukunft" für
Dienste wie Google TV oder Apple TV. Als Beispiel für die
Steuerung von TV, Video, Hifi, Beleuchtung und
Sicherheitstechnik im eigenen Heim per iPhone oder iPad
nennt die Software-Initiative Deutschland das Mediola-System.
„Gewinner werden diejenigen Hersteller sein, die begreifen,
dass ihre Kunden nicht immer nur neue Geräte wollen, sondern
vor allem auch nach integrierenden Softwarelösungen
verlangen, die die heterogene Gerätelandschaft zu Hause und
unterwegs verbindet und bedienungsfreundliche Funktionen
anbietet", erklärt der SID-Vorsitzende Helmut Blank.
Bereits im vergangenen Jahr sind laut BITKOM/GfK rund
500.000 Geräte mit Hybridtechnologie ausgeliefert worden. In
diesem Jahr sollen es mehr als zwei Millionen werden. Bis
2015 werden 22 Millionen Haushalte auch auf der Mattscheibe
das Internet nutzen, schätzt Goldmedia. „Eine Prognose, die
allerdings allzu optimistisch klingt, denn es bleibt abzuwarten,
wie viele Haushalte tatsächlich in der Lage sind, die Endgeräte
auch zu vernetzen", so der Einwand von Jürgen Sewczyk,
Partner bei Mind Business Consultants.
Dennoch sagt auch der Medienexperte den Online-Diensten auf
dem Fernseher eine große Zukunft voraus. Das große Potenzial
der neuen Gerätegeneration liege in programmbegleitenden
Informationen auf Knopfdruck. Zusätzlich bieten die TV-Portale
von Philips, Samsung, Sony und LG neue Möglichkeiten Spiel
und Spaß am Fernseher mit TV-Apps zu erleben. Jedes
Unternehmen feilt nach Analysen des Düsseldorfer
Beratungshauses Mind Business an Geschäftsmodellen für
Web-Services und Online-Dienste, die über den Verkauf der
Endgeräte hinaus gehen.
„Die Personalisierung des Contents für den Fernsehapparat
und die Einfachheit der Vernetzung in den eigenen vier Wänden
werden der Schlüssel für den Markterfolg sein. Ich bin mir
sicher, dass wir auf der IFA einige interessante Lösungen
sehen werden ", prognostiziert Peter Weilmuenster,
Vorstandschef des After Sales-Spezialisten Bitronic.
Derzeit sorgen die multimedialen Alleskönner noch für
Technostress: „Hybrid-TV wird so manchen stolzen Besitzer vor
das Problem stellen, wie er das Endgerät ans Internet
angeschlossen bekommt. Wir brauchen eine Heimvernetzung
für Jedermann und nicht nur für die IT-Bastler", fordert Bernhard
Steimel, Geschäftsführer von Mind Business und Sprecher der
Smart Service Initiative. Eine aktuelle Forsa-Umfrage belegt,
dass nur knapp jeder Zehnte sich gut informiert fühlt, mehr als
80 Prozent der Befragten kennen weder die Unternehmen, noch
die Geräte, die auf dem Markt verfügbar sind.
Mind Business Consultants startet mit Unterstützung von
Industriepartnern deshalb ein Digital Home-Panel. In
Kooperation mit der Computerbild-Gruppe soll dem
Konsumenten das Einmaleins der Heimvernetzung
anschaulich vermittelt werden. „Die Welt der digitalen
Heimvernetzung ist komplex und voller Tücken. Die
Computerbild- und Audio-Video-Foto-Redaktion sieht es als
ihre Aufgabe an, den Wissenstransfer zu treiben", stellt
Chefredakteur Hans Martin Burr fest.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 12.08.2010 - 14:41 Uhr
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