„Fondsmarketing“ von Dr. Dr. Pal Dragos
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Pal Dragos hat sich unter dem Titel „Fondsmarketing“ in einer interessanten Arbeit mit der Vermarktung von Aktienfonds in Deutschland auseinander gesetzt. Er nimmt dabei vor allem zu Strategien zur Beeinflussung des Produktlebenszyklus dieser Investmentkategorie Stellung.
Wir alle haben erlebt, welch gewaltiges Interesse dem Thema Aktien und Börse Anfang der 90-er Jahre im Zusammenhang mit dem Boom der IT – Branche gewidmet wurde und wie schmerzlich deren Zusammenbruch für viele war. Das als Volksaktie apostrophierte Papier der Deutschen Telekom wird nach einem anfänglichen Wert von ca. 100 € heute mit 10 € notiert. Diese Entwicklung hat erheblich dazu beigetragen, dass sich das Misstrauen in Aktien und Aktienfonds in Deutschland verfestigt hat.
Daher ist es wichtig, eine gute Strategie zu entwickeln, wenn man diese Produkte erfolgreich vermarkten will. Die betriebswirtschaftliche Theorie vom Produkt-lebenszyklus kann dabei eine gute Orientierung geben, denn sie teilt die Absatzentwicklung eines Produkts in Phasen ein, denen bestimmte Merkmale zugrunde liegen. Dies kann als Orientierungshilfe und eine Art „Frühwarnsystem“ für Marketingentscheidungen verstanden werden.
Leider gibt es in Deutschland wenig traditionelle Fonds, die schon über viele Jahre eine erstklassige Performance gezeigt haben und in die man heute sein Geld mit guten Renditechancen anlegen kann. Da, wo diese doch existieren, ist das Marketing nicht ausreichend, um neue Anleger anzuziehen. In einer Zeit, wo die Eigenvorsorge für die Rente immer wichtiger wird und jeder die staatlich geförderte Riester-Rente auch mit der Anlageform des Aktienfonds wählen kann, sollte diese Sparform mit den besten Renditemöglichkeiten viel stärker in das Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt werden.
Pal Dragos verweist darauf, dass diese Anlageform als langfristiger Sparplan unter Berücksichtigung des Cost-Average-Effekts, die aus den Kursschwankungen eines Aktienfonds entstehenden Nachteile für den Anleger mehr als kompensiert, da bei fallenden Kurs für die gleiche Anlagesumme mehr Fondsanteile erworben werden, bei steigenden Kurs aber weniger Anteile. Diese antizyklische Form der Investition in einen Aktienfonds bringt auf lange Sicht viel Sicherheit.
Der Hintergrund dieser Vertriebsschwäche der Aktienfonds ist sicherlich auch darin zu sehen, dass diese Sparpläne für den Vertrieb nicht sehr attraktiv sind, da die Provisionen meist über einen längeren Zeitraum gezahlt werden und, verglichen mit denen der Lebensversicherungen, nicht sonderlich hoch sind.
So gibt die Arbeit von Pal Dragos einige interessante Denkanstöße und könnte als Anregung für mehr Ideenreichtum im Marketing und Vertrieb der Fondsprodukte verstanden werden.
Wolfgang Fauck, Akademischer Direktor der F+U Berlin International Academy
Pal Dragos, Fondsmarketing, BoD - Norderstedt, 2006.
Weitere Informationen und Leseprobe unter http://www.pal-dragos.de
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Datum: 28.11.2006 - 10:19 Uhr
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