Rheinische Post: Vermittler Obama
ID: 250138
den Vermittler. Barack Obama lässt sich mit den Nahost-Gesprächen auf
einen Marathon ein, bei dem keiner sagen kann, ob er je das Zielband
erreicht. Schafft er es, wird er seinen zu früh verliehenen
Friedensnobelpreis nachträglich gerechtfertigt haben. Scheitert er,
sind ihm Spott und Häme gewiss. Es ist ein undankbarer Job, im Nahen
Osten Frieden stiften zu wollen. Die Streithähne zu kleinlich, die
Materie zu kompliziert: Es gäbe gute Gründe für einen amerikanischen
Präsidenten, sich die Rolle des Schiedsrichters nicht anzutun. Zumal,
wenn die eigenen Wähler ganz andere Prioritäten setzen. Verunsichert
durch Rekordschulden und zittrige Wachstumskurven, wollen die
Amerikaner einen Staatschef, der sich erstens, zweitens und drittens
um ihre Wirtschaft kümmert. Und doch: Es geht nicht anders. Allein
bekommen Israelis und Palästinenser die Kuh nicht vom Eis. Gefragt
ist der ehrliche Makler, der ihnen schmerzliche Kompromisse abringt.
Bush hatte die Rolle an den Nagel gehängt, bevor er sich 2007 mit der
Nahostkonferenz von Annapolis zu einer Art Alibi-Veranstaltung
entschloss. Heute kann die Welt froh sein, dass Obama die
Kärrnerarbeit nicht scheut.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.08.2010 - 19:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 250138
Anzahl Zeichen: 1465
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1094 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Vermittler Obama"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Gegen Missbrauch ...
Es sind 55 Punkte, mit denen die katholische Kirche in Deutschland dem sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in den eigenen Reihen verstärkt den Kampf ansagt. Überarbeitete Leitlinien, die seit acht Jahren bestehen und sich bewährt haben. Denn es gibt aus dieser Zeit kaum neue Mi
Rheinische Post:Ärgerliche Pillen-Preise ...
Für alle, die nicht mindestens vier Semester Gesundheitsökonomie studiert haben, sind die Arzneimittelpreise für Kassenpatienten ein Buch mit sieben Siegeln. Der Mix aus Zuzahlungen, Rabatt-Medikamenten und den ständigen Neuerungen ist vor allem für ältere Menschen, die auf eine Reihe von A
Westdeutsche Zeitung: NRW = Von Frank Uferkamp ...
Im bevölkerungsreichsten Bundesland gibt es keine klare politische Mehrheit, nach dem Ende der Sommerferien wird dies augenscheinlich den Parteien noch einmal bewusst. Die CDU sucht einen neuen starken Mann und hat dafür zwei vorzeigbare Kandidaten. Sowohl Norbert Röttgen als auch Armin Lasch
Bundespräsident muss Sarrazin abberufen ...
"Thilo Sarrazin ist ein Rassist - daran können alle Versuche der Erklärung und Deutung nichts ändern. Würde ein Neonazi denselben Unsinn über Gene und Völker in der Öffentlichkeit verbreiten, wäre er zweifellos ein Fall für die Gerichte - nur bei einem Bundesbankvorstand hat man plötz




