Wirtschaftsaufschwung verschärft Fachkräftemangel
Unternehmen setzen auf Weiterbildung
49 Prozent erwarten in den nächsten fünf Jahren einen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften, 43 Prozent glauben an einen Fachkräftemangel über alle Berufsgruppen hinweg. Besonders größere Unternehmen mit hoher Personalfluktuation und großem Fachkräftebedarf werden bei anhaltendem Wirtschaftswachstum (zuletzt 2,2 Prozent im zweiten Quartal 2010) Schwierigkeiten haben, qualifiziertes Personal zu finden.
Eine Lösung des Fachkräfte-Problems versprechen sich die befragten Unternehmen in erster Linie von Weiterbildungen. 51 Prozent wollen zukünftig mehr als bisher auf dieses Mittel zur Steigerung der Mitarbeiter-Qualifikation setzen. 35 Prozent der Unternehmen wollen die Ausbildung von Nachwuchskräften intensivieren. 34 Prozent wollen ihre Angebote zur Vereinbarung von Familie und Beruf erweitern. 21 Prozent wollen verstärkt auf ältere Arbeitskräfte setzen, 12 Prozent auf ausländische Fachkräfte.
Das DIHK-Unternehmensbarometer wurde im August auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesarbeitsministerin von der Leyen und Bundesinnenminister de Maizière präsentiert. Es hatte den Titel "Mitarbeiter dringend gesucht! Fachkräftesicherung - Herausforderung der Zukunft". Die Ergebnisse basierten auf einer Umfrage, an der rund 1.600 Unternehmen aus den Bereichen Bauwirtschaft, Handel und Dienstleistungen teilgenommen hatten. Detaillierte Ergebnisse der Umfrage bietet die DIHK auf ihrer Website als PDF-Datei an.
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Wirtschaftswachstum
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Weiterbildungen
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Datum: 08.09.2010 - 11:02 Uhr
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