Rund 95. Mio Euro für Thüringer Benachteiligte
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(firmenpresse) - Im letzten Jahr wurden durch die GFAW rund 125.000 Thüringer mit rund 95 Mio. Euro gefördert. 97,3 % davon wurden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bereitgestellt.
Im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit werden Fördergelder eingesetzt, um eine möglichst hohe Beschäftigung in Thüringen zu erreichen und bestimmte Zielgruppen des Arbeitsmarktes zu unterstützen. Besonders arbeitslose Jugendliche und Frauen, arbeitslose Männer über 45 Jahre, Langzeitarbeitslose u.v.m. sind am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt.
Herbert Grauel, Geschäftsführer der GFAW mbH, resümiert: „Eine beeindruckende Zahl von Thüringern konnte bisher durch den Einsatz von Fördermitteln profitieren“. So gründeten im letzten Jahr 776 arbeitslose Thüringer ihr eigenes Unternehmen und 839 Thüringer beantragten den Existenzgründerpass. 2.342 Arbeitslose wurden neu eingestellt.
„Beachtenswert ist auch die Zahl der geförderten Jugendlichen“, so Grauel. Rund 75.000 Lehrlinge wurden 2006 in Projekten gefördert. Dazu zählen beispielsweise Auszubildende, deren Ausbildungsbetrieb insolvent ist und die über die Förderung die Chance erhalten, in einem neuen Unternehmen ihre Ausbildung zu beenden. Rund 21.000 Schüler nahmen an Projekten zur Berufswahlvorbereitung teil und 995 Jugendliche leisteten freiwillige Arbeit im Rahmen des Thüringenjahres.
Gefördert wurden auch viele Erwachsene im Bereich der Beruflichen Qualifizierung. 13.671 Thüringer erhöhten ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, in dem sie an Kursen zur Beruflichen Qualifizierung teilnahmen. Berufliche Fortbildung nutzten rund 3.600 Arbeitnehmer.
Die GFAW mbH setzt seit 15 Jahren arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Förderprogramme und -richtlinien in Thüringen um. Sie berät die Antragsteller umfassend und lotst sie durch die vielfältigen Vorschriften und Verfahren, die mit der Beantragung öffentlicher Fördermittel verbunden sind.
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Datum: 11.01.2007 - 15:49 Uhr
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