Trotz Wirtschaftskrise: Mehr Drittmittel und Patente für NRW-Hochschulen
Die Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen haben trotz der Wirtschaftskrise in den vergangenen zwei Jahren von Unternehmen und öffentlichen Stellen mehr Drittmittel für Forschungsaufträge einwerben können. Außerdem konnten mehr Patente eingereicht werden. Zudem wurden allein im vergangenen Jahr mehr als 120 Unternehmen aus den Hochschulen heraus gegründet.
Die Leistungsbilanz umfasst die von den Hochschulen selbst akquirierten öffentlichen und privaten Drittmittel (ohne Mittel der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft), die Zahl der Erfindungsmeldungen sowie angemeldete und erteilte Patente und darüber hinaus die Zahl der Unternehmensgründungen von Absolventen und Mitarbeitern der Hochschulen.
Zuletzt waren diese Zahlen für den Zeitraum 2006 bis 2008 abgefragt worden. Die dabei festgestellten jährlichen Steigerungsraten konnten in der Zeit von 2008 auf 2009 nochmals übertroffen werden. So verzeichneten die Hochschulen bei den Drittmitteln eine Zunahme binnen Jahresfrist um 13 Prozent (gegenüber durchschnittlich 9 Prozent pro Jahr von 2006 bis 2008) und 8 Prozent mehr Patentanmeldungen (gegenüber 5 Prozent). Allein im Jahr 2009 wurden zudem mehr als 120 Unternehmen aus den Hochschulen heraus gegründet.
"Eckpfeiler dieser positiven Entwicklung sind sowohl die verstärkte Transferarbeit der Hochschulen selbst als auch die engagierte Arbeit in der InnovationsAllianz", sagt die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen, Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff. "Nur so war eine solche Steigerung trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen möglich."
Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, Prof. Dr. Axel Freimuth, ergänzt: "Die Ergebnisse der Umfrage belegen eindrucksvoll, dass sich die Anstrengungen der letzten Jahre gelohnt haben. Die NRW-Hochschulen haben auch im Bereich Forschung und Transfer deutlich an Profil und Leistungsvermögen gewonnen. Das breite Leistungsspektrum der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen hat diesen Prozess unterstützt."
Die Vorstandsvorsitzende der InnovationsAllianz und Prorektorin der Fachhochschule Dortmund, Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, wertet die Ergebnisse als Bestätigung und Ansporn zugleich: "Durch intensiven Austausch der Hochschulen untereinander und in Kooperationen mit Unternehmen und anderen Institutionen werden wir auch weiter daran arbeiten, das in den Hochschulen vorhandene Wissen und deren Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für innovative Projekte in Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen", so Schäfer-Richter.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen wurde 2007 gegründet. In ihr arbeiten derzeit insgesamt 29 Hochschulen und vier Hochschul-Transfergesellschaften zusammen, sie ist damit das größte derartige Bündnis bundesweit. Ziel ist es die Forschungskapazitäten der Hochschulen effektiver zu nutzen und in Kooperationen innerhalb der Wissenschaft sowie mit Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Verbänden die Entwicklung neuer bzw. die Optimierung bestehender Technologien, Produkte und Anwendungen zu fördern. Viele erfolgreiche Kooperationen haben bereits zu nachhaltigen Ergebnissen und Nutzen in Wirtschaft und Gesellschaft beigetragen. Die InnovationsAllianz wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW gefördert. Eine Reihe von Unternehmen unterstützt die InnovationsAllianz darüber hinaus als Mitglieder im "InnovationsClub NRW".
InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V.
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter (Vorsitzende des Vorstands)
c/o Fachhochschule Dortmund
Sonnenstraße 96
44139 Dortmund
Telefon (0231) 9112-101
www.innovationsallianz.nrw.de
Claudius Kroker · Text & Medien
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53229 Bonn
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Datum: 22.09.2010 - 14:39 Uhr
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Freigabedatum: 22.09.2010
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