DJV kritisiert Behinderung von Springer-Medien durch Justiz
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DJV kritisiert Behinderung von Springer-Medien durch Justiz
DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken wies darauf hin, dass nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts die Verdachts- berichterstattung in bestimmten Fällen möglich sei. "Es ist mit den Prinzipien kritischer Berichterstattung nicht vereinbar, dass das Landgericht Berlin den Minister unter einen absoluten Schutz vor Veröffentlichung stellt ", kritisierte er. "Die Zeitungen der Axel Springer AG, wie die hier recherchierende Bild-Zeitung, müssen wie jedes andere Medium des Verlages die Möglichkeit haben, über die Tatsachen und Umstände berichten zu dürfen, die den Verdacht gegen den brandenburgischen Innenminister nähren." Selbstverständlich müssten dabei die Rechte und Interessen des Betroffenen beachtet werden. Ein generelles, an einen Verlag gerichtetes Verbot der Berichterstattung sei jedoch mit den Freiheitsrechten der Medien nicht vereinbar.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
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Datum: 22.09.2010 - 22:46 Uhr
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