Gesucht: Investition für ein umweltfreundliches Verkehrsmittel
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"Forum Binnenschifffahrt"bringt Banken, Politik und Schifffahrt an einen Tisch
In der Diskussion um neue Ressourcen und Verkehrswege treten die Binnenschiffer häufig nicht in Erscheinung, dabei wird von ihnen ein Großteil der Fracht umweltschonend über die europäischen Wasserstraßen transportiert. Erste Ansätze für eine finanzielle Unterstützung sind zwar mit der Steuererleichterung für Investitionen in die Binnenschifffahrt gegeben. Doch viele Banken weigern sich, die Kreditanträge von Schiffseignern an die KfW weiterzuleiten. Und die 6 Millionen, die der Staat bereits aufgewendet hat, sind ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu den 2 Milliarden, die in den nächsten Jahren mindestens benötigt werden.
Drei Aspekte für eine Binnenschifffahrt mit Zukunft
Das "Forum Binnenschifffahrt" am 28. Oktober 2010 in Mainz führt die Beteiligten zusammen und will Lösungen aufzeigen, wie die wirtschaftliche Zukunft der Transportbranche gesichert werden kann. Nach der Einführung und Begrüßung durch den Veranstalter und den Schirmherr Kurt Beck der Veranstaltung diskutieren die Teilnehmer über den Tag in drei Panels die verschiedenen Aspekte der Binnenschifffahrt:
- Das erste Panel dreht sich um den Markt. Zunächst erörtern die Teilnehmer unter dem Motto "Die Preise fallen und niemand fängt sie auf" die Gründe für den Preisverfall beim Transport via Wasserstraße, und zwar aus der Sicht der Reeder, der Partikuliere und der Politik. Im Vortrag "Abwracken und Auszahlen oder Stilllegen und Abwarten" erläutert ein Binnenschiffer, wie sich die Situation für ihn praktisch darstellt.
- Thema des zweiten Panels sind die Finanzen. Unter der Überschrift "Sparschwein oder Dukatenesel - Rezepte gegen den Stacheldraht in der Bankertasche" gibt es konkrete Tipps für den Umgang mit den Vertretern der Geldinstitute. Der Vortrag "Krücke für lahmende Betriebe - oder Instrument der Unternehmensfinanzierung" zeigt, wie Fördermittel richtig und wirksam beantragt werden können. Wie auch Investoren von der Beteiligung an der Binnenschifffahrt profitieren, behandelt der Beitrag "Aktien, Anker, Anleger - Strategien für Investments in die Flussschifffahrt". "Süßwasser hier, Salzwasser da - warum die Tonnagesteuer nur für Seeschifffahrt gelten soll" ist der Titel des letzten Vortrags.
- Das dritte Panel kümmert sich um die Politik und ihren Einfluss auf die Binnenschifffahrt. Einen Wegweiser für die Einhaltung der Bestimmungen gibt der Vortrag "Krumme Schweißnaht, Rost in der Denn - Neu- und Umbau im Spiegel von technischen Auflagen und Klassifikation". Den Abschluss des Forums bildet die Keynote: "Was tut und was kann der Staat für die Binnenschifffahrt tun?".
Im Anschluss an jedes Panel gibt es genügend Gelegenheit, den Teilnehmern auf dem Podium Fragen zu stellen und einzelne Aspekte genauer zu diskutieren.
Fachgespräche und geselliges Beisammensein
Die Konferenz findet am 28.10.2010 im Hotel Hilton, Mainz, von 10 bis ca. 18 Uhr statt, anschließend gibt es für alle Teilnehmer noch ein "Get together" mit Buffet, bei dem Gelegenheit besteht, zu "networken", also zwanglos weiter zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 22 Uhr geplant. Nähere Informationen zum Tagesprogramm sowie ein genaues Verzeichnis der Vortragenden und Diskussionsteilnehmer auf dem Podium finden Interessierte auf der Website zum Kongress www.binnenschifffahrt-online.de.
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Datum: 04.10.2010 - 15:31 Uhr
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Der Transport von Waren über Flüsse und Kanäle ist umweltfreundlich. Darüber sind sich alle, auch Politiker und Vertreter der Wirtschaft einig. Doch dass hier auch ein hoher Investitions- und Finanzierungsbedarf besteht, wird nicht berücksichtigt. Die Branche steckt in einer Kreditklemme. Gelde
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