Start des Münchner ?Spitzencluster m4? am 12.10.
ID: 272022
Personalisierte Medizin - eine neue Dimension in der Medikamentenentwicklung

(PresseBox) - Einladung an Pressevertreter zur Auftaktveranstaltung
am Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried
Der ?Münchener Spitzencluster? m4 Personalisierte Medizin ? eine neue Dimension der Medikamentenentwicklung feiert den offiziellen Start seiner rund 40 Projekte und lädt dazu am 12. Oktober 2010 um 17 Uhr in das Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried.
Bei diesem ?Kick-off? wird die neue Strategie des Münchner Biotech Cluster vorgestellt, die am Jahresanfang im sogenannten ?Spitzencluster-Wettbewerb? des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet wurde. Diese Förderung mit fast 100 Mio. Euro aus privaten und öffentlichen Geldern bedeutet einen enormen Anschub für die ganze Region, sich in Zukunft stärker mit der ?Personalisierten Medizin? zu befassen. Das Clustermanagement der BioM und die 100 Projektpartner aus Industrie und Akademie laden alle Interessierten herzlich ein, den Beginn der Projekte zu feiern und mehr über dieses neue Standort-Konzept zu erfahren.
Personalisierte Medizin
Die ?Personalisierte Medizin? ist kein neues Schlagwort, erlebt aber durch den enormen Wissenszuwachs aus der Genomforschung und Molekularbiologie eine Wiedergeburt als das Zukunftsthema der Gesundheitsbranche, das den individuellen Patienten wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. Anstatt darauf zu bauen, dass ein Medikament bei allen Menschen gleich wirksam ist, berücksichtigt die Personalisierte Medizin die individuellen, genetischen Unterschiede zwischen den Patientengruppen. Prominentes Beispiel sind Krebsmedikamente, die meist nur bei einer bestimmten Patientengruppe große Wirksamkeit aufweisen, bei anderen jedoch gar nicht wirken oder im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohende Nebenwirkungen hervorrufen. Im Zeitalter der Gendiagnostik hofft man, die Patientengruppen durch Tests auf bestimmte Biomarker so charakterisieren zu können, dass dann genau das Medikament eingesetzt werden kann, welches die optimale Wirksamkeit bei geringsten Nebenwirkungen entfaltet. Mit Hilfe einer so verbesserten Diagnose können dann spezifisch entwickelte, zielgerichtete Therapiekonzepte angewendet werden. Auch für eine Prävention und Prophylaxe von Krankheiten ist die frühe individuelle, tiefgehende Diagnostik von immer größerer Bedeutung. Ein Schlüssel zum Erfolg der Personalisierten Medizin liegt daher im Auffinden der geeigneten Biomarker, die sowohl helfen können eine Krankheit besser zu beschreiben, als auch Grundlage für die Auswahl der individuellen Therapie sind.
Der ?Münchener Spitzencluster?
m4 Personalisierte Medizin ? eine neue Dimension der Medikamentenentwicklung
Das Herz des m4 Spitzencluster-Programms bilden die rund 40 Kooperationsprojekte, bei denen es sich größtenteils um Forschungsprojekte zwischen kleineren Biotech-Unternehmen und Forschungsinstituten sowie den Universitätskliniken Münchens handelt. Auf dem Kick-off Meeting am 12. Oktober stellen sich zwei Leuchtturmprojekte in einer kurzen Präsentation vor: Die Firma MorphoSys AG arbeitet in Zusammenarbeit mit dem Klinikum rechts der Isar (TUM) an einer neuen Therapie gegen das Multiple Myelom, eine Krebserkrankung des Knochenmarks. Die Corimmun GmbH führt in Zusammenarbeit mit dem Klinikum der Universität (LMU) die Phase II Studie eines Medikaments gegen chronische Herzinsuffizienz durch. Alle weiteren Forschungsprojekte präsentieren sich in der anschließenden Postersession, welche in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und zur wissenschaftlichen Diskussion bietet.
Neben den Forschungsprojekten stellen sich auch die fünf ?Strukturprojekte? des m4 Spitzenclusters vor. Diese Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung setzen an unterschiedlichen Entwicklungsschritten im Wertschöpfungsprozess der Medikamentenentwicklung an und sollen den Standort München noch effizienter für die Personalisierte Medizin, aber auch noch attraktiver für externe, internationale Partner machen.
Dabei sind die laufenden Projekte, die derzeit Teil der Spitzencluster-Förderung sind, nur der Anfang. Der Biotechnologie Cluster München möchte sich zu einem weltweit sichtbaren Kompetenzzentrum für Personalisierte Medizin entwickeln und verfolgt einen ambitionierten ganzheitlichen Ansatz, um innovative, zielgerichtet wirksame Entwicklungen schneller auf den Markt zu bringen.
Ort: Max-Planck-Institut für Biochemie
in Martinsried, Am Klopferspitz 18, großer Hörsaal.
Datum und Uhrzeit: 12. Oktober 2010, 17-21 Uhr
Anmeldung: http://events.bio-m.org/m4-kickoff
Programm im Anhang
Weitere (noch vorläufige) Informationen:
www.m4.de
Kontakt:
Dr. Georg Kääb, BioM GmbH
kaeaeb@bio-m.org ; Tel.: 089 899 679 19 ; mobile: (+49) (0)174-3133021
Dr. Almut Graebsch, Tel: 089-899679-17
BioM Biotech Cluster Development GmbH
Am Klopferspitz 19
82152 Martinsried
Tel. (+49) (0)89 / 89 96 79 0
Fax (+49) (0)89 / 89 96 79 79
www.bio-m.org
Amtsgericht München - HRB 163743
Geschäftsführung: Prof. Dr. Horst Domdey
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 08.10.2010 - 13:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 272022
Anzahl Zeichen: 5455
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Martinsried
Kategorie:
Biotechnologie
Diese Pressemitteilung wurde bisher 919 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Start des Münchner ?Spitzencluster m4? am 12.10."
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BioM Biotech Cluster Development GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bayerns aufstrebende Life-Science-Entrepreneure standen heute im Rampenlicht des BayStartUP & BioM Pitch Day, der vielversprechende Start-ups mit führenden Risikokapitalinvestoren und Business Angels zusammenbringt. Acht Teams aus Bayerns innovativer Biotech-, Digital-Health-, Medtech- und Diag
MAxL in Martinsried: BioM eröffnet neuen Start-up-Inkubator ...
br /> Neue innovative Therapien und Diagnostika werden in Zukunft im MAxL auf 900 m2 entwickelt – von jungen Start-up Teams. MAxL bietet Gründenden hochmoderne Laborausstattung, Co-Working-, Meeting- und Eventflächen sowie zahlreiche Trainings- und Networking-Angebote. Mit der gezielten Ausri
Leuchtturmprojekt DigiMed Bayern startet seine "Secure Cloud” bei Symposium zur datengetriebenen Medizin ...
Am 5. Dezember fand das DigiMed Bayern Symposium im TranslaTUM der Technischen Universität München statt. Unter dem Titel „Big Data - Big Outcome?“ wurde in hochkarätigen Vorträgen und Diskussionen deutlich, dass die intensive Nutzung von Gesundheitsdaten einen wichtigen Beitrag zur Forschun
Weitere Mitteilungen von BioM Biotech Cluster Development GmbH
Blister Center Aschaffenburg sorgt für Sicherheit bei Medikationen - Bestnoten für Seniorenheime ...
Blister in der Pharmazie? In welchem Prozess sind Blister einsetzbar? Wie läuft ein Blister-Auftrag? Vom 07. bis 10. Oktober 2010informiert das Blister Center Aschaffenburg auf der Internationalen Pharmazeutischen Fachmesse in München am Stand A5-H-05 über HighTech im patientenindividuel
MicroDiscovery und Bayer Schering Pharma verlängern erfolgreiche Zusammenarbeit ...
Die auf Bioinformatiklösungen spezialisierte MicroDiscovery GmbH und die Bayer Schering Pharma AG haben eine Verlängerung der Laufzeit ihrer seit September 2007 bestehenden Zusammenarbeit im Bereich der Bioinformatik vereinbart. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit unterstützt MicroDiscovery
Neue Eppendorf LoBind® Tubes und Plates ...
Bei der Lagerung von biologische Proben in normalen Reaktionsgefäβen kann es innerhalb von 24 Stunden durch Adsorption an die Plastikoberfläche zum Verlust von über 90% der Probe führen. Speziell für die Rückgewinnung wertvoller Biomoleküle entworfen, werden Eppendorfs innovative Lo
Die erste teilbare PCR Platte von Eppendorf ...
Laut Dr. Kay Körner, Senior Produktmanager PCR bei der Eppendorf AG, „befüllen unsere Kunden meist nicht die gesamte 96-Well PCR Platte. Die übrigen Wells leer zu lassen und zu verwerfen ist sowohl Geld- als auch Materialverschwendung. PCR Platten mit der Schere zu zerteilen erschien uns allerd




