Tod Hermann Scheers ist "unersetzlicher Verlust für die Umweltbewegung und die Politik"
ID: 275712
Zum Tod von Hermann Scheer erklären die Bundesgeschäftsführer der
Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), Rainer Baake und Jürgen Resch:
Wir sind erschüttert von der Nachricht über den Tod von Hermann
Scheer. Wir trauern mit seiner Familie und seinen Freunden. Für alle,
die sich um die Zukunft sorgen, aber nicht an ihr verzweifeln wollen,
war Hermann Scheer der Antreiber schlechthin. Er hat die
Zukunftsverheißung der Sonnenenergie um Jahrzehnte früher erkannt als
die meisten seiner heutigen Mitstreiter. Und er hat sie nicht eine
Sekunde aus den Augen verloren.
Hermann Scheer war für seine erbitterten Gegner und seine besten
Freunde gleichermaßen anstrengend. Für erstere vor allem, weil er am
Ende recht behielt, sich als einer der Väter des Erneuerbare Energien
Gesetzes durchsetzte und in der Folge die Energiewirtschaft der
Vergangenheit Jahr für Jahr Marktanteile verliert an die
Energiewirtschaft der Zukunft. Für letztere, weil er die Energiewende
immer radikaler haben wollte als alle anderen.
Hermann Scheer hat seine Mission nicht vollenden können. Aber er
hat das wichtigste Etappenziel erreicht: Die Energiezukunft in diesem
Land hat begonnen und sie ist - bei allen Rückschlägen dieser Wochen
- unumkehrbar geworden. Das wird die Bewegung, deren Teil Hermann
Scheer trotz seiner unermüdlichen nationalen und weltweiten Präsenz
immer geblieben ist, in den kommenden Monaten beweisen.
Der Tod Hermann Scheers ist nicht nur für die Umweltbewegung ein
schwerer Verlust. Er ist es auch für die Politik in diesem Land. Denn
streitbare Politiker, die über Jahrzehnte nie einen Zweifel daran
lassen, dass ihre inneren Überzeugungen mehr Gewicht haben als die
Karrierechancen, die sich ihnen bieten, sind selten. Hermann Scheer
war einer von ihnen. Seiner Partei hat er es nie leicht gemacht mit
ihm - und umgekehrt. Die Sozialdemokratische Partei kann stolz darauf
sein, ihn in ihren Reihen gehabt und gehalten zu haben.
Wir werden an Hermann Scheers Mission weiterarbeiten, so gut wir
es können.
Pressekontakt:
Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer, Hackescher Markt 4, 10178
Berlin; Mobil: 0151 55016943, Tel.: 030 2400867-0, E-Mail:
baake@duh.de
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Hackescher Markt 4,
10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-0, Mobil: 0171 3649170, resch@duh.de
Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik und Presse, Hackescher Markt 4,
10178 Berlin; Mobil: 0171 5660577, Tel.: 030 2400867-0, E-Mail:
rosenkranz@duh.de
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Datum: 15.10.2010 - 11:30 Uhr
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