Skurril: Der Journalist Jan Peifer soll durch seine bloße Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod von 1385 Tieren verantwortlich sein
Seitüber 10 Jahren recherchiert und dokumentiert der Filmemacher Jan Peifer Missstände in der industriellen Massentierhaltung.
Skurril: Der Journalist Jan Peifer soll durch seine bloße Anwesenheit auf einer Nerzfarm für den Tod(firmenpresse) - Viele Skandale konnte er in dieser Zeit öffentlich machen, seine Bilder erreichten über alle großen Medienformate eine breite Öffentlichkeit. Den mächtigen Lobbyisten der Agrarindustrie ist der Journalist dabei offenbar ein Dorn im Auge, seit Monaten wird er mit Klagen überzogen und massiv unter Druck gesetzt. Offensichtlich soll Peifer so mundtot gemacht werden, er soll der Tierindustrie keinen Schaden zufügen - dabei berichtet er lediglich die "nackte Wahrheit".
In einem aktuellen Fall wurde aufgrund der hohen medialen Präsenz des Themas ein Gerichtstermin, der eigentlich Anfang Oktober in Bonn hatte stattfinden sollen, auf Juli 2011 verschoben. Die Betreiber einer Pelzfarm werfen Peifer vor, einen "Sachschaden in Höhe von über 22.000 EUR" verursacht zu haben. Skurril: Hinter dieser Summe versteckt sich der angebliche Tod von 1350 Nerzwelpen sowie 35 Muttertieren, die durch Peifers Anwesenheit auf der Pelzfarm einen stressbedingten Tod gefunden haben sollen - Beweise aber gab und gibt es dafür nicht, führt Jan Peifer aus.
Im Rahmen einer bundesweiten Recherchekampagne hatte der Enthüllungsjournalist 2007 mehr als ein Dutzend deutsche Pelztierfarmen aufgesucht und Videomaterial erstellt, welches die skandalösen Haltungsbedingungen von Pelztieren schonungslos dokumentiert. Als Tierschützer diese Aufnahmen zu Gesicht bekamen, trauten diese ihren Augen kaum; in Begleitung des Journalisten Peifer wollten sie den Pelzfarmer zur Rede stellen. Der Landwirt indes zeigte sich zu keiner Stellungnahme bereit, im Gegenteil: Die Situation wurde so bedrohlich, dass die von Peifer zu Hilfe gerufene Polizei ihn selbst sowie die anwesenden Tierschützer buchstäblich befreien musste. Zu diesem Zeitpunkt war sowohl von toten Nerzen als auch von finanziellen Schäden keine Rede, Peifer wurde lediglich wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Nachdem die zuständige Staatsanwaltschaft die Ermittlungen hierzu nach wenigen Wochen eingestellt hatte, schien die Angelegenheit erledigt. Nach etwa sechs Monaten jedoch nun die Schadenersatzforderung: 1.385 Tiere im Wert von 44.000 EUR soll der Journalist ersetzen, das Fell der "getöteten" Nerze im Wert von 22.000 EUR habe noch verkauft werden können, für die restlichen 22.000 EUR soll nun Peifer aufkommen.
"Aus meiner Sicht ist die Argumentation völlig absurd, denn durch mein bloßes Auftreten auf der Nerzfarm sollen die Tiere umgekommen sein", so Peifer. Vertreten wird der Journalist von der Kölner Medienkanzlei Höcker, hier wundert sich auch Dr. Sven Dierkes über die Klage: "Ich sehe keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Anwesendheit auf der Nerzfarm und dem Tod der Tiere, ich bin gespannt, wie der Pelzfarmer dies dem Gericht glaubhaft machen will."
Peifer und sein Anwalt vermuten ohnehin, dass es in diesem Fall weniger um den angeblichen Schaden als vielmehr um den Versuch, ein Exempel zu statuieren, geht; der Journalist soll wohl endlich mundtot gemacht werden. Vor allem der gegnerische Anwalt lässt Peifer dies vermuten, denn es ist einer der wohl bekanntesten Rechtsanwälte für die Landwirtschaftslobby. Der in der Kritik stehende Rechtsanwalt tritt auch als Pressesprecher einiger Agrarunternehmen auf, in Insiderkreisen gilt er bereits als Landwirtschafts-Lobbyist.
Der Fall Peifer stieß bereits bundesweit auf Gehör, zahlreiche Medien berichteten. Unter Tierschützern und Journalisten ist die Solidarität enorm, offenbar hatten Klägerseite und Gericht dies nicht erwartet - der Prozess wurde zunächst um mehrere Monate verschoben.
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Seit über 10 Jahren recherchiert und dokumentiert der Journalist Jan Peifer Missstände im Bereich der industriellen Massentierhaltung. In dieser Zeit hat er viele Skandale aus dem Verborgenen in die Öffentlichkeit gebracht. Offensichtlich zu viele, denn die großen Lobbyisten setzen ihn seit einigen Monaten massiv unter Druck, überziehen ihn mit Klagen und versuchen offensichtlich, den freien Journalisten auf diese Weise mundtot zu machen; dabei berichtet er nur die nackte Wahrheit.
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Datum: 03.11.2010 - 17:55 Uhr
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