„Phädra“ feiert am 13.11.2010 im Hamburger Sprechwerk Premiere

„Phädra“ feiert am 13.11.2010 im Hamburger Sprechwerk Premiere

ID: 289343

Racines PHÄDRA ist spannendes Drama mit Tiefgang. Eifersucht endet hier tödlich. Die
Hamburger Akteure des Musiktheaterprojektes Nysa Kultur wagen sich mit einem
ungewöhnlichen Inszenierungskonzept an den Stoff. Dabei verbinden sie Schauspiel mit
Körper-, Puppen- und Musiktheater.



Phädras eifersüchtige Liebe endet tödlichPhädras eifersüchtige Liebe endet tödlich

(firmenpresse) - Racines „Phädra“ in Schillers Übersetzung geht am 13.11.2010 um 20.00 Uhr im
Hamburger Sprechwerk über die Bühne. Drei Akteure der Musiktheaterinitiative nysa kultur
verbinden Schauspiel mit Gesang, Körper-, Tanz- und Puppentheater. Musikalisch
eingebunden werden zudem mehrere Lieder aus Jean-Philippe Rameaus Phädra-
Adaption „Hippolyte et Arice“. Das außergewöhnliche Projekt hat Regisseur, Schauspieler
und Wahl-Hamburger Maximilian Ponader ins Leben gerufen.

Maßlose Liebe und Rache mit Kalkül – schon im alten Griechenland musste eine
Dreieckskonstellation tödlich enden. Phädra, die sich in ihren Stiefsohn verliebt, wird von
ihm abgewiesen, weil dieser leidenschaftlich in Aricia verliebt ist. Aus Rache dafür
bezichtigt sie ihn der Vergewaltigung. Die Konsequenz, die sie billigend in Kauf nimmt: der
Tod des Geliebten und ihren eigenen.

In der Inszenierung Maximilian Ponaders spüren drei Akteure dem Geflecht aus instinktiver
Emotion und gesellschaftlicher Norm nach, in dem sich Phädra, ihr Stiefsohn Hippolyt und
dessen Geliebte bewegen. „Wir möchten auf keinen Fall kategorisieren,“ so Regisseur
Maximilian Ponader, „sondern uns ungewohnte und spannende Darstellunsgweisen an der
Grenze zwischen Realität und Fiktion erspielen“. Unterstützung bekommen die Nysa-
Akteure von drei Flohmarkt-Puppen, die weitere tragende Rollen übernehmen: Teddybär
Peter als Ismene, das Plüschschaf als Oenone und Heribert, eine vom Vorbesitzer wild
bekritzelte Babypuppe, als Theramen. Sie torpedieren jede Typbesetzung und weigern
sich strikt, sich von den mächtigen Versen Schillers überfordern zu lassen. Auf der Suche
nach starken, stilisierten Ausdrucksformen begeben sie sich auf die Spuren der Schiller
´schen Sprache, archaischer Rhythmen, des Puppenspiels und choreografischer
Elemente. Die Gattungsgrenzen verschwimmen zu einer Welt aus Sprache, Körper, Raum


und Klang.

(1874Zeichen)

Vorstellungstermine:
Sa, 13.,11., So, 14.11., Do, 18.11, Fr, 19.11.2010, jeweils um 20:00 Uhr

Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23 in 20535 Hamburg, S-Bahn Berliner Tor

Karten unter 040 - 2442 3932 oder info@hamburgersprechwerk.deWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Das Hamburger Sprechwerk wurde im Herbst 2004 gegründet um dem Bedürfnis der
Hamburger professionellen freien Theaterszene nach einem anspruchsvollen
Veranstaltungsort Rechnung zu tragen. Mit ihren Maßen von 10,50 x 12,50 gehört die Bühne
zu den größten und schönsten Off-Theater-Spielräumen Hamburgs.

Neben anspruchsvollen Eigenproduktionen bietet das Hamburger Sprechwerk einen Raum für
ambitionierte Gastspiele sowohl von Hamburger Gruppen als auch von Erfolgsproduktionen
aus dem deutschsprachigen Raum (Wien, München, etc.). Die Spannweite reicht dabei von
der Komödie bis zum klassischen Drama, meist in kleiner Besetzung.

Und hier hat sich die Hamburger Tanzszene ein Refugium geschaffen, in dem sie den
interessierten Zuschauern qualitativ hochwertige Choreografien eigener sowie internationaler
Künstler zu Gesicht bringt.



PresseKontakt / Agentur:

TEXT und KULT Fingerhut
Tresckwostr. 50
20259 Hamburg

Tel: +49-40-999 987 17
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Datum: 04.11.2010 - 17:55 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Natalie Fingerhut
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Kategorie:

Theater


Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.11.2010
Anmerkungen:
Belegexemplar gewünscht. Vielen Dank!

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