Facebook-Chef Mark Zuckerberg bastelt an seinem Aufmerksamkeits-Imperium: „Wer die Aufmerksamkeit

Facebook-Chef Mark Zuckerberg bastelt an seinem Aufmerksamkeits-Imperium: „Wer die Aufmerksamkeit der Kunden besitzt, besitzt den Markt“

ID: 298581
(firmenpresse) - Düsseldorf, 17. November 2010 – Mit dem Projekt „Messages“ will Facebook-Chef Mark
Zuckerberg keinen E-Mail-Killer etablieren, sondern ein Imperium der
Aufmerksamkeitsverteilung schaffen, berichtet der Düsseldorfer Fachdienst SERVICE-
Insiders.de in einer Vorabmeldung. Bereits jetzt verlassen viele Nutzer den Facebook-
Mikrokosmos nicht mehr. Der Blogger und Werbeberater Sascha Lobo spekulierte schon
Anfang 2009 über den nächsten logischen Schritt von Facebook: Die Entwicklung eines
echten eigenen Browsers, „der ganz nebenbei dazu führen würde, dass man die
Community überhaupt nicht mehr verlässt”, erklärte Lobo damals. Aktuell sieht er Google
und Facebook als Antipoden: „Google erobert das Internet technisch, also von außen –
sie setzen immer neue Features auf und umzingeln damit den Nutzer. Facebook probiert
das Gleiche von innen, will das Netz also sozial beherrschen. Der strategische
Unterschied: Mit den Produkten von Google kommt man früher oder später auf andere
Websites. Die Produkte von Facebook dringen in die Websites von innen ein – wie mit dem
Like-Button – und führen hin zu Facebook. Damit es für die Seitenbetreiber attraktiv ist,
Facebook in die eigene Seite einzubinden, müssen so viele Menschen wie möglich so oft
wie möglich auf und in Facebook sein. So erklärt sich, warum Zuckerberg versucht, die
Kommunikation insgesamt auf die eigenen Seiten zu bringen“, sagt Sascha Lobo. 

Für die logischen nächsten Schritte müsse man identifizieren, was die Nutzer machen,
wenn sie nicht auf Facebook sind. „Diese Funktionen werden Schritt für Schritt integriert.
Meine Vermutung: ein Bewertungssystem für buchstäblich alles, was im Netz ist – um
gleichzeitig die Funktionen von Qype, Yelp und den vielen Bewertungscommunitys à la
Holiday Check aufzusaugen“, so der Ausblick von Lobo.



Entscheidend an dem Facebook-Projekt sei nach Ansicht von Bitronic-Chairman Peter B.
Záboji nicht die E-Mail-Killer-Funktion. „Zuckerberg möchte sich dauerhaft als Internet im
Internet etablieren. Für die Wirtschaft ist das ein sehr attraktives Betätigungsfeld. Denn mit
den persönlichen Empfehlungen der Nutzer über die Gefällt-mir-Funktion, mit den
Fanseiten, der Einfachheit der Benutzerführung und den Netzwerkeffekten kann man
auch mit kleinen Marketingbudgets eine Menge Aufmerksamkeit erreichen“, so Záboji. Und
wer die Aufmerksamkeit der Kunden besitzt, besitzt den Markt, bestätigt Marketing-
Resultant-Geschäftsführer Harald Henn: „Facebook ist auf dem besten Weg, Marktführer
der Aufmerksamkeit zu werden. Und die Unternehmen müssen radikal ihre
Kommunikations-Strategie überdenken, wenn sie nicht von den Kunden entkoppelt
werden wollen."

Wem es gelinge, die immer stärker divergierenden Mediengewohnheiten der Menschen
unter einen Hut zu bekommen, wird als Sieger vom Platz gehen, so die Einschätzung von
Bernhard Steimel, Sprecher der Smart-Service-Initiative. „Ein Werkzeug, das mir die
Koordination abnimmt, wen ich wann wie am besten erreichen kann, trifft sicher auf den
Bedarf vieler Menschen, die sich von liebgewonnen Kommunikationsmedien nicht
verabschieden wollen. Facebook-Messages muss jedoch als das betrachtet werden, was
sie sind: ein weiterer Köder, um die Nutzer noch tiefer in den ‚geschlossenen‘ Facebook-
Garten zu locken. Ich glaube nicht, dass dieser Ansatz langfristig von Erfolg gekrönt sein
wird. Auch AOL ist es nicht gelungen, ihre Nutzer in der Community zu verhaften. Dazu ist
das Leben draußen im Internet einfach zu spannend“, resümiert Steimel. Hier geht es zur
kompletten Story: http://service-insiders.de/news/show/188/Die-Facebook-Revolte-
%E2%80%93-Mark-Zuckerbergs--Messages--Projekt---Wer-die-Aufmerksamkeit-der-
Kunden-besitzt--besitzt-den-Markt-.  Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 17.11.2010 - 21:04 Uhr
Sprache: Deutsch
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