13 Millionen Euro für drei neue LOEWE-Schwerpunkte an der TU Darmstadt

13 Millionen Euro für drei neue LOEWE-Schwerpunkte an der TU Darmstadt

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onen Euro für drei neue LOEWE-Schwerpunkte an der TU Darmstadt

Staatsministerin Kühne-Hörmann übergibt Bescheide an die Technische Universität

Mit insgesamt rund 13 Millionen Euro fördert das Land drei neue LOEWE-Schwerpunkte an der Technischen Universität Darmstadt (TUD). Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute die Bewilligungsbescheide und Urkunden überreicht: Das Projekt ",Soft Control? ? Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen schalten" wird von 2011 bis 2013 mit rund 4,5 Millionen Euro aus dem Forschungsförderungsprogramm des Landes unterstützt. Rund vier Millionen Euro fließen im gleichen Zeitraum in den LOEWE-Schwerpunkt "Dynamo PLV ? Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr" und knapp 4,5 Millionen in das Projekt "Cocoon ? Kooperative Sensorkommunikation".
"Die drei Schwerpunkte, die federführend von der TUD durchgeführt werden, tragen ganz wesentlich zur weiteren Profil- und Strukturbildung der Universität in ihren Schwerpunktbereichen der Materialtechnologie, des Produktionsmanagements und der Sensortechnik bei", sagte die Ministerin. "Die in den drei LOEWE-Schwerpunkten versammelten Kooperationspartner ? neben der TUD die Hochschule Darmstadt, die Universität Kassel, die European Business School (Wiesbaden) und das Deutsche Kunststoffinstitut in Darmstadt sowie die Fachhochschule Frankfurt als assozierter Partner ? , ihre ausgewiese Expertise und Fachkenntnisse, werden weiterhin dafür sorgen, dass der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Hessen zukünftig deutlich gestärkt wird."


Ziel des LOEWE-Schwerpunkts ",Soft Control? ? Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen schalten" unter Leitung des Darmstädter Chemikers Prof. Dr. Markus Biesalski ist der Ausbau der Kooperation bestehender Arbeitsgruppen und Institutionen auf dem Gebiet "dünner Polymer- und Polymerhybrid-Schichten an funktionalen Grenzflächen". Er wird gemeinsam von der TUD und der Hochschule Darmstadt getragen. Als so genannter assoziierter Partner (also ohne Fördermittel) ist das Deutsche Kunststoffinstitut in Darmstadt beteiligt, das über die Projektlaufzeit eine Juniorprofessur und zwei wissenschaftliche Mitarbeiterstellen einbringt. "Der Schwerpunkt soll langfristig eine Forschungslandschaft in einem neuen Bereich, der "Weichen Materie", entstehen lassen. Dabei handelt es sich um ein Forschungsvorhaben in einem relativ jungen Gebiet der Materialwissenschaften, das weltweit großes Wachstumspotenzial hat. Geplant ist als Verstetigungsperspektive die Beantragung eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Der LOEWE-Schwerpunkt "Dynamo PLV ? Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr" unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele ist angetreten, ein integriertes Informationsmodell für Produktion, Logistik und Verkehr zu entwickeln. Gemeinsam mit der European Business School versuchen die Wissenschaftler, Grundlagen zu erarbeiten, um in einem zweiten Schritt im "House of Logistics Mobility" Transfer- und Weiterbildungsaktivitäten für die Wirtschaft und die Politik realisieren zu können. Ziel ist es, konzeptionelle Fortschritte in der Abstimmung zwischen einer nachfrageorientierten Produktion von Waren und der notwendigen Verkehrslogistik zu machen. Auf diese Weise sollen die Wertschöpfungsketten für die Unternehmen optimiert und gleichzeitig die Fernstrassen deutlich entlastet werden.

Der LOEWE-Schwerpunkt "Cocoon ? Kooperative Sensorkommunikation" unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Abdelhak M. Zoubir zielt auf die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zur Erforschung von autonomen Sensoren. Sie bilden die Knotenpunkte eines komplexen Kommunikationssystems. Die Arbeitsgruppen der TUD und der Universität Kassel bearbeiten beispielsweise Fragen nach der Sicherheit der übertragenen Daten oder dem Schutz der Privatsphäre. Erforscht werden Verfahren und Methoden zur kooperativen Sensorkommunikation in verschiedenen Testumgebungen auf ihre Funktionalität hin. Diese Untersuchungen sollen Kristallisationspunkt eines international anerkannten Zentrums für die Erforschung moderner Kommunikationsverfahren werden und im Anschluss an das LOEWE-Projekt durch die Einwerbung eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft verstetigt werden.

Ministerin Kühne-Hörmann hob hervor, dass sich alle drei LOEWE-Schwerpunkte nicht zuletzt durch große Anwendungsnähe und konsequente Verfolgung des Transfergedankens auszeichneten: "Der Wissenstransfer, also die ziel- und ergebnisorientierte Umsetzung von Ergebnissen der Wissenschaft und öffentlich geförderter Forschung in die wirtschaftliche, unternehmerische Praxis, ist und bleibt eine für die Innovationskraft unseres Landes essentielle Aufgabe und Herausforderung."

Durch das LOEWE-Programm werden nach den Worten der Ministerin nachhaltige Strukturen in der hessischen Wissenschaftslandschaft geschaffen, die einen hohen Mehrwert nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft bewirken. In der laufenden Legislaturperiode bis 2013 stehen im Rahmen von LOEWE insgesamt 410 Millionen Euro zur Verfügung.


Pressestelle: Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Pressesprecher: Dr. Ulrich Adolphs
Telefon: (0611) 32 32 30, Fax: (0611) 32 32 99
E-Mail: pressestelle@hmwk.hessen.de



(pressrelations) - rei neue LOEWE-Schwerpunkte an der TU Darmstadt

Staatsministerin Kühne-Hörmann übergibt Bescheide an die Technische Universität

Mit insgesamt rund 13 Millionen Euro fördert das Land drei neue LOEWE-Schwerpunkte an der Technischen Universität Darmstadt (TUD). Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute die Bewilligungsbescheide und Urkunden überreicht: Das Projekt ",Soft Control? ? Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen schalten" wird von 2011 bis 2013 mit rund 4,5 Millionen Euro aus dem Forschungsförderungsprogramm des Landes unterstützt. Rund vier Millionen Euro fließen im gleichen Zeitraum in den LOEWE-Schwerpunkt "Dynamo PLV ? Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr" und knapp 4,5 Millionen in das Projekt "Cocoon ? Kooperative Sensorkommunikation".
"Die drei Schwerpunkte, die federführend von der TUD durchgeführt werden, tragen ganz wesentlich zur weiteren Profil- und Strukturbildung der Universität in ihren Schwerpunktbereichen der Materialtechnologie, des Produktionsmanagements und der Sensortechnik bei", sagte die Ministerin. "Die in den drei LOEWE-Schwerpunkten versammelten Kooperationspartner ? neben der TUD die Hochschule Darmstadt, die Universität Kassel, die European Business School (Wiesbaden) und das Deutsche Kunststoffinstitut in Darmstadt sowie die Fachhochschule Frankfurt als assozierter Partner ? , ihre ausgewiese Expertise und Fachkenntnisse, werden weiterhin dafür sorgen, dass der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Hessen zukünftig deutlich gestärkt wird."


Ziel des LOEWE-Schwerpunkts ",Soft Control? ? Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen schalten" unter Leitung des Darmstädter Chemikers Prof. Dr. Markus Biesalski ist der Ausbau der Kooperation bestehender Arbeitsgruppen und Institutionen auf dem Gebiet "dünner Polymer- und Polymerhybrid-Schichten an funktionalen Grenzflächen". Er wird gemeinsam von der TUD und der Hochschule Darmstadt getragen. Als so genannter assoziierter Partner (also ohne Fördermittel) ist das Deutsche Kunststoffinstitut in Darmstadt beteiligt, das über die Projektlaufzeit eine Juniorprofessur und zwei wissenschaftliche Mitarbeiterstellen einbringt. "Der Schwerpunkt soll langfristig eine Forschungslandschaft in einem neuen Bereich, der "Weichen Materie", entstehen lassen. Dabei handelt es sich um ein Forschungsvorhaben in einem relativ jungen Gebiet der Materialwissenschaften, das weltweit großes Wachstumspotenzial hat. Geplant ist als Verstetigungsperspektive die Beantragung eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Der LOEWE-Schwerpunkt "Dynamo PLV ? Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr" unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele ist angetreten, ein integriertes Informationsmodell für Produktion, Logistik und Verkehr zu entwickeln. Gemeinsam mit der European Business School versuchen die Wissenschaftler, Grundlagen zu erarbeiten, um in einem zweiten Schritt im "House of Logistics Mobility" Transfer- und Weiterbildungsaktivitäten für die Wirtschaft und die Politik realisieren zu können. Ziel ist es, konzeptionelle Fortschritte in der Abstimmung zwischen einer nachfrageorientierten Produktion von Waren und der notwendigen Verkehrslogistik zu machen. Auf diese Weise sollen die Wertschöpfungsketten für die Unternehmen optimiert und gleichzeitig die Fernstrassen deutlich entlastet werden.

Der LOEWE-Schwerpunkt "Cocoon ? Kooperative Sensorkommunikation" unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Abdelhak M. Zoubir zielt auf die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zur Erforschung von autonomen Sensoren. Sie bilden die Knotenpunkte eines komplexen Kommunikationssystems. Die Arbeitsgruppen der TUD und der Universität Kassel bearbeiten beispielsweise Fragen nach der Sicherheit der übertragenen Daten oder dem Schutz der Privatsphäre. Erforscht werden Verfahren und Methoden zur kooperativen Sensorkommunikation in verschiedenen Testumgebungen auf ihre Funktionalität hin. Diese Untersuchungen sollen Kristallisationspunkt eines international anerkannten Zentrums für die Erforschung moderner Kommunikationsverfahren werden und im Anschluss an das LOEWE-Projekt durch die Einwerbung eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft verstetigt werden.

Ministerin Kühne-Hörmann hob hervor, dass sich alle drei LOEWE-Schwerpunkte nicht zuletzt durch große Anwendungsnähe und konsequente Verfolgung des Transfergedankens auszeichneten: "Der Wissenstransfer, also die ziel- und ergebnisorientierte Umsetzung von Ergebnissen der Wissenschaft und öffentlich geförderter Forschung in die wirtschaftliche, unternehmerische Praxis, ist und bleibt eine für die Innovationskraft unseres Landes essentielle Aufgabe und Herausforderung."

Durch das LOEWE-Programm werden nach den Worten der Ministerin nachhaltige Strukturen in der hessischen Wissenschaftslandschaft geschaffen, die einen hohen Mehrwert nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft bewirken. In der laufenden Legislaturperiode bis 2013 stehen im Rahmen von LOEWE insgesamt 410 Millionen Euro zur Verfügung.


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Datum: 24.11.2010 - 17:45 Uhr
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