RWE Dea gibt Bau einer 100 Kilometer langen Pipeline in Auftrag
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RWE Dea gibt Bau einer 100 Kilometer langen Pipeline in Auftrag
Schritt für Schritt wird die Erschließung eines der größten Erdgasfunde in der südlichen britischen Nordsee vorangetrieben. RWE Dea UK hat das Unternehmen Allseas Construction Contractors SA mit der technischen Planung und dem Bau einer rund 100 Kilometer langen Offshore-Pipeline beauftragt. Durch diese 20-Zoll-Pipeline (51 Zentimeter Durchmesser) soll das Erdgas von der Plattform Breagh A an Land transportiert werden. Der Anlandepunkt befindet sich auf dem Festland in Coatham Sands, Teesside. Von hier gelangt das Erdgas dann über einen etwa 10 Kilometer lange Landpipeline zu den Teesside-Gasaufbereitungsanlagen.
Der Hauptteil der seeseitigen Pipeline wird von Allseas mit dem Spezialschiff "Lorelay"verlegt. Im küstennahen Abschnitt kommt das Verlegeschiff "Tog Mor" zum Einsatz. "Ich bin froh, dass wir den Bau der Pipeline mit Allseas vereinbaren konnten und freue mich beim Bau der Breagh-Pipeline auf eine gute Zusammenarbeit", kommentiert René Pawel, Managing Director von RWE Dea UK den Vertragsabschluss.
Das Feld Breagh A liegt im Block 42/13 in der südlichen Nordsee. Die Wassertiefe beträgt dort 62 Meter. RWE Dea hält am Gasfeld Breagh einen Anteil von 70 Prozent und ist Betriebsführer. Die restlichen 30 Prozent werden von Sterling Resources (UK) Limited gehalten. Das Feld ist eine konventionelle Karbon-Lagerstätte, deren Gasreserven die Erdgasproduktion von RWE Dea erheblich steigern werden. In den Breagh umgebenden Lizenzflächen wird zusätzliches Potenzial vermutet.
"Mit der Vergabe dieses Auftrags haben wir einen weiteren wichtigen Schritt gemacht, um die Gasförderung im Breagh-Feld aufzunehmen. Die Erfahrung und technischen Expertise von Allseas wird einen bedeutenden Beitrag dazu leisten, dass wir die Gasförderung aus dem Feld Breagh Mitte 2012 aufnehmen können", betont Ralf to Baben, Chief Operating Officer der RWE Dea AG.
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Datum: 26.11.2010 - 12:15 Uhr
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