Aeusserungen von Schroeder sind scheinheilig
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Aeusserungen von Schroeder sind scheinheilig
Die scheinheiligen Aeusserungen von Frau Schroeder zum Thema Integration stehen in krassem Widerspruch zu den heute beschlossenen massiven Kuerzungen im Sozialbereich des Bundeshaushalts 2011. Denn die zwei veroeffentlichten Studien machen deutlich, dass die Ursachen von jugendlicher Gewalt haeufig Perspektivlosigkeit und soziale Benachteiligungen sind.
Will man die Ursachen von Gewalt wirklich bekaempfen, muessen junge Menschen so frueh wie moeglich gefoerdert werden.
Aber wenn das Geld fuer Jugendarbeit und Elternkurse fehlt, wie soll dann noch eine Foerderung gelingen? Frau Schroeders Aussagen sind deshalb scheinheilig, weil sie sich gerade nicht den massiven Kuerzungen beispielsweise beim Bund-Laender-Programm Bereich "Soziale Stadt" oder bei der Foerderung benachteiligter Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt entgegengestellt hat. Die Ministerin sollte sich endlich fuer eine vernuenftige Jugendpolitik einsetzen.
Es ist absolut unverstaendlich, warum sie immer nur die Defizite hervorhebt, aber die Beispiele von gelungener Integration nicht erwaehnt.
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Datum: 26.11.2010 - 21:15 Uhr
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