Justizminister Thomas Kutschaty unterrichtet an der Möhnesee-Schule
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Justizminister Thomas Kutschaty unterrichtet an der Möhnesee-Schule
Düsseldorf / Möhnesee-Körbecke
Justizminister Thomas Kutschaty hat heute (Montag, den 6. Dezember 2010) in Möhnesee-Körbecke zwei Rechtskundearbeitsgemeinschaften der Möhnesee-Schule unterrichtet. Der Minister hat sich vor Ort ein Bild davon gemacht, wie die freiwilligen Arbeitsgemeinschaften Rechtskunde im Landgerichtsbezirk Arnsberg organisiert sind.
"Rund 1000 Schülerinnen und Schüler haben sich im Arnsberger Bezirk für eine freiwillige Rechtskundearbeitsgemeinschaft angemeldet. Das zeigt zum einen das hohe Interesse am Recht. Und es zeigt zum anderen das Engagement der Justiz in dieser Region", sagte der Minister. Es sei wichtig, dass sich die Justiz stark im Jugendbereich engagiere. Wenn Schüler die Grundzüge des Rechtssystems kennen lernten, stärke das ihr Vertrauen in den Staat und vor allem erziehe es sie zu mündigen Bürgern. "Denen kann man dann nicht mehr so schnell etwas vormachen", so Kutschaty.
Er kündigte an, das Angebot für Arbeitsgemeinschaften weiter auszubauen. "Wir haben zum Start der Rechtskundesaison 2010/2011 mit dem neuen Internetauftritt und den dahinter stehenden Angeboten für die Schüler und die Leiter der Arbeitsgemeinschaften eine große Plattform geschaffen. Von dieser Plattform aus bereiten wir weitere Angebote vor. Es wird im nächsten Jahr einen speziellen Kalender für Schüler geben und für die Leiter wird ein Didaktikhandbuch angeboten werden", so der Minister.
Unter der Internet Adresse www.rechtskunde.nrw.de findet man ein Angebot, das klar strukturiert ist und viele neue Elemente enthält. Es gibt erstmals ein Angebot, dass sich speziell an Schülerinnen und Schüler richtet. 57 Lehrbriefe bieten den am Recht interessierten Schülern einen effektiven Einstieg in ein Selbststudium. Es werden Lehrfilme in voller Länge ins Internet gestellt, deren Inhalte von erfahrenen Leiterinnen und Leitern von Rechtskundearbeitsgemeinschaften ausgearbeitet worden sind. Es wird ein jährlicher Wettbewerb zu dem Thema "Ich weiß was Recht ist!" eingeführt. Schülerinnen und Schüler können sich in allen Formen ausdrücken, die sie für angemessen halten. Texte, Songs, Videos, Comics, alles ist erlaubt. 15 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte stehen als Berater für "strafrechtliche Fragen zum Rechtsextremismus" den Leiterinnen und Leitern von Rechtskundearbeitsgemeinschaften zur Seite und können bei Bedarf für eine Doppelstunde angefordert werden. Über das neue Angebot informieren Flyer und Broschüren, die den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden.
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Datum: 06.12.2010 - 14:45 Uhr
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