Busse bewerben Online-Plattform für offenen Dialog mit Bürgern
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Busse bewerben Online-Plattform für offenen Dialog mit Bürgern
(Stuttgart, 8. Dezember 2010) Die Sprecher des Kommunikationsbüros für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm Dr. Udo Andriof und Wolfgang Dietrich haben heute gemeinsam mit dem Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner sowie dem Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Ulm Ingo Wortmann die landesweite Informationskampagne für die Dialogplattform "DirektzuStuttgart21" gestartet. In Ulm werden heute die ersten der insgesamt 75 Busse, die auf das Online-Forum der Projektpartner hinweisen, übergeben.
"Wir wollen die Menschen zum Dialog einladen und sie ermutigen, auch nach Ende der Schlichtung ihre Fragen zum Projekt offen und ehrlich zu stellen, sagte Wolfgang Dietrich. "Unsere Internetplattform "DirektzuStuttgart21" hat sich bereits erfolgreich bewährt, mehr als 3.500 Fragen interessierter Bürger wurden allein in den vergangenen sechs Wochen beantwortet. Ich bin sicher, dass wir mit dieser Plattform unserem Anspruch an offene, transparente und sachliche Information über das Großprojekt immer besser gerecht werden", führte Dietrich weiter aus.
"Die Schlichtung hat gezeigt, dass die Menschen sich mehr denn je für die Entwicklung in ihrem Land interessieren. Sie wollen mitreden und mitbestimmen, wenn es um wichtige Entscheidungen geht, die ihr Lebensumfeld nachhaltig beeinflussen und die Zukunft ihres Landes prägen", so Oberbürgermeister Ivo Gönner. "Die Dialogplattform ist ein intelligentes Forum, das zu einem transparenten und demokratischen Informationsaustausch beiträgt." Die Kampagne will die Bürgerinnen und Bürger in der Region auf das Angebot aufmerksam machen, das zeitnah Fragen zum Bahnprojekt Stuttgart-Ulm beantwortet.
Auf der Internet-Plattform www.direktzustuttgart21.de können Interessierte ihre Fragen direkt an die verantwortlichen Projektpartner stellen. Jede Woche werden die am häufigsten gestellten Fragen von den vier Projektpartnern Stadt, Region, Land und Bahn beantwortet. "Nicht zuletzt durch die Schlichtung ist das Interesse am Bahnprojekt und an sachlichen Informationen im ganzen Land gestiegen, so Projektsprecher Wolfgang Dietrich. "Eine Umfrage der Universität Stuttgart-Hohenheim hat ergeben, dass sich vor der Schlichtung nur 25 Prozent der Befragten genügend informiert gefühlt hatten, nach der Schlichtung waren es schon 48 Prozent." Unsere Dialogplattform soll dazu beitragen, dass diese Zahl sich weiter erhöht", unterstrich Projektsprecher Dr. Andriof.
Insgesamt bewerben in den kommenden Monaten 75 Busse die Online-Plattform "Direktzu" in Stuttgart, Aalen, Böblingen, Sindelfingen, Leonberg, Esslingen, Göppingen, Geislingen, Hechingen, Heidelberg, Heidenheim, Heilbronn, Karlsruhe, Ludwigsburg, Metzingen, Nürtingen, Offenburg, Pforzheim, Reutlingen, Tübingen, Nagold, Herrenberg, Tuttlingen, Ulm und Waiblingen.
Das Prinzip von Direktzu
"Direktzu" ist das zentrale Forum für Fragen zum Projekt. Das Prinzip: Jeder Bürger kann sich auf der Plattform anmelden und Fragen einstellen. Die Bürger entscheiden und stimmen ab, welche Fragen die wichtigsten und dringlichsten Anliegen rund um Stuttgart 21 sind. Ähnliche Fragen werden gebündelt, so dass viele unterschiedliche Stimmen Gehör finden. Bisher haben sich mehr als 11.000 Bürger an der Abstimmung beteiligt, über 3.500 Anliegen konnten beantwortet werden. www.direktzustuttgart21.de ermöglicht den Projektpartnern zudem, mehr Bürgerfragen in kürzerer Zeit zu beantworten. Bislang gehen bei den Projektpartnern jede Woche mehrere hundert Briefe ein, die kaum noch in einem angemessenen Zeitrahmen zu beantworten sind. Je länger die Plattform besteht und je intensiver sie genutzt wird, desto größer ist der Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Es entsteht ein Informationspool für alle Interessierten.
Die Fragen beantworten die Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas S. Bopp, MdL sowie der Bahn-Vorstand Dr. Volker Kefer und Projektsprecher Wolfgang Dietrich persönlich für die Projektpartner.
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Datum: 08.12.2010 - 21:45 Uhr
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