Deutsche Bahn weist Behauptungen zu Intransparenz bei Kosten von Stuttgart 21 zurück
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Deutsche Bahn weist Behauptungen zu Intransparenz bei Kosten von Stuttgart 21 zurück
(Frankfurt am Main, 8. Dezember 2010) Die heute in Stuttgarter Zeitungen erhobenen Behauptungen, wonach die Bahn zum Zeitpunkt des Abschlusses der Finanzierungsvereinbarung zu Stuttgart 21 nicht über die aktuelle Kostenentwicklung des Projektes informiert habe, weist die Bahn entschieden zurück. Richtig ist vielmehr, dass bei der Unterzeichnung der Verträge am 4. April 2009 noch keine abgeschlossene Entwurfsplanung und somit keine Kostenfortschreibung vorlag.
Bei Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung war bekannt, dass die Kosten von 3,076 Milliarden Euro auf dem Preisstand 2004 basierten und eine Aktualisierung mit Fertigstellung der Entwurfsplanung erfolgen musste. Daher wurde der Gesamtfinanzierungsrahmen für Stuttgart 21 bereits zu diesem Zeitpunkt auf 4,526 Euro festgelegt.
Die Unterlagen der rund 60 Planungsbüros zur Entwurfsplanung für Stuttgart 21 gingen im Zeitraum von Dezember 2008 bis Juni 2009 bei der Deutschen Bahn ein. In die Entwurfsplanung flossen exakte Daten über Mengen und Preise sowie Gewerke und geologische Verhältnisse ein. Erst auf dieser Basis war eine präzise Berechnung der zu erwartenden Baukosten möglich. Die verschiedenen Entwurfsplanungen der rund 60 Planungsbüros wurden überprüft und teilweise ergänzt. Die Ergebnisse aus diesem Prozess wurden im Juli 2009 vorgelegt. Unter Berücksichtigung von Einsparpotentialen, der zu erwartenden Planungskosten sowie eines Inflationsaufschlages ergaben sich im Dezember 2009 Projektkosten von 4,088 Milliarden Euro. Der im Bericht der Wirtschaftsprüfer angegebene Wert von 3,9 Milliarden Euro beinhaltet lediglich einen Zwischenstand vor Abschluss der Nachkalkulation.
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Datum: 08.12.2010 - 21:45 Uhr
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