Bundesregierung beschließt Migrationsbericht 2009

Bundesregierung beschließt Migrationsbericht 2009

ID: 331539

Bundesregierung beschließtMigrationsbericht 2009



(pressrelations) - Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erarbeiteten Migrationsbericht 2009 verabschiedet. Der Bericht, der auf Wunsch des Bundestages jährlich erstellt wird, gibt auf der Grundlage der vorhandenen Daten einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland und beinhaltet neben den allgemeinen Wanderungsdaten zu Deutschland und einer detaillierten Darstellung der verschiedenen Zuwanderergruppen (z.B. Unionsbürger, Studierende, Arbeitsmigration, Asyl und humanitäre Aufnahme, Familiennachzug) einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Der Bericht enthält außerdem Aussagen zur illegalen Migration und informiert über die Struktur der ausländischen Bevölkerung sowie der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

Wichtige Aussagen des Migrationsberichts 2009 sind:
Die Zahl ausländischer Staatsangehöriger in Deutschland ist weiter leicht zurückgegangen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist seit Mitte der 1990er Jahre aber fast unverändert und liegt jetzt bei 8,7 % (2008: 8,8 %).
  • Etwa 35 % der Ausländer in Deutschland sind Unionsbürger (24,2 % aus den alten und 11,2 % aus den neuen EU- Mitgliedstaaten).
  • Die größte Ausländergruppe bildet, trotz eines Rückgangs, nach wie vor die türkischer Staatsangehöriger (24,8 %).
  • Fast zwei Drittel (66 %) der in Deutschland lebenden Ausländer verfügen über ein unbefristetes Aufenthaltsrecht.
  • Im Jahr 2009 gab es 96 Tsd. Einbürgerungen (2008: 95 Tsd.). Obwohl Einbürgerungen grundsätzlich eine Aufgabe der bisherigen Staatsbürgerschaft voraussetzen, sieht das Staatsangehörigkeitsrecht auch Ausnahmen vor. So sind im Jahr 2009 bei 53,7 % aller Einbürgerungen die bisherigen Staatsangehörigkeiten beibehalten worden.
Im Jahr 2009 ist erneut ein negativer Gesamtwanderungssaldo (-12.800 Personen) festzustellen. Er ist jedoch deutlich geringer als noch im Jahr 2008 (rund -56 Tsd. Personen).
  • Im Jahr 2009 erhielten neu zugezogene Ausländer Aufenthaltstitel hauptsächlich aus familiären Gründen (rund 49 Tsd. Personen) sowie zur Erwerbstätigkeit (rund 26 Tsd. Personen) und zum Studium (etwas mehr als 31 Tsd. Personen).
  • Seit der Neuregelung des Familiennachzugs müssen die Nachzugwilligen ihre Sprachkenntnisse nachweisen, um ein Visum zu erhalten. Im Jahr 2009 haben weltweit insgesamt 45 Tsd. Ausländer, darunter 11 Tsd. Personen in der Türkei, an der Sprachprüfung "Start Deutsch 1" teilgenommen. Den erforderlichen Sprachtest bestanden dabei Personen, die einen Sprachkurs im Goethe-Institut belegt hatten, zu 72 % (in der Türkei sogar zu 92 %). Personen ohne diesen Kurs bestanden nur zu 60 % den obligatorischen Test (in der Türkei 64 %).
Den Migrationsbericht 2009 sowie weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.bmi.bund.de.




Bundesministerium des Innern
Alt-Moabit 101D
10559 Berlin
Telefon: +49 3018 681-0
Fax: +49 3018 681-2926Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Dioxin: Aigner muss SPD-Forderungen jetzt vollstaendig umsetzen Der Konsum bleibt politisch
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 19.01.2011 - 14:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 331539
Anzahl Zeichen: 3259

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 151 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesregierung beschließt Migrationsbericht 2009"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bundesministerium des Innern (BMI) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Migrationsbericht 2014: Zahl der Zuzüge und der Fortzüge gestiegen ...
Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erarbeiteten Migrationsbericht 2014 verabschiedet. Der Bericht, der auf Wunsch des Bundestages jährlich erstellt wird, gibt auf der Grundlage der vorhandenen Daten einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deut

Arbeiten an der EU-Datenschutzreform unmittelbar vor dem Abschluss ...
Gestern Nacht haben sich die drei europäischen Institutionen Rat, Parlament und Kommission über den endgültigen Wortlaut der Datenschutz-Grundverordnung und der Datenschutz-Richtlinie für den Polizei- und Justizbereich geeinigt. Vorausgegangen waren knapp vierjährige Verhandlungen über die Ref

Neues Recht bei Umzug: Bundesmeldegesetz tritt in Kraft ...
Ab Sonntag, 1.11., gilt erstmals ein bundesweit einheitliches Melderecht. Damit entfallen bürokratische Belastungen für die Wirtschaft in Höhe von 117 Mio. Euro. Auch für Bürgerinnen und Bürger gibt es Verbesserungen: Bei der Anmeldung im Bürgeramt nach dem Umzug kann künftig ein voraus


Weitere Mitteilungen von Bundesministerium des Innern (BMI)


Dioxin: Aigner muss SPD-Forderungen jetzt vollstaendig umsetzen ...
slich der Regierungserklaerung von Ministerin Aigner zum Dioxin-Skandal erklaeren der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber und der agrarpolitische Sprecher Wilhelm Priesmeier: Schwarz-Gelb hat zunaechst ohnmaechtig auf die Dioxin-Funde reagiert. Erst handelt Ilse

Großer Schritt hin zu mehr Sicherheit für die Verbraucher ...
Aktionsplan für mehr Verbrauchersicherheit nach Dioxin-Funden in Futtermitteln Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner gibt heute eine Regierungserklärung zu den Dioxin-Funden in Futtermitteln und den Aktionsplan für mehr Verbrauchersicherheit ab. Auf diesen Plan hatten sich Aigner mit ihren L

ASJ: CDU irrt ? Das Grundgesetz schützt die Ehe, nicht aber das Ehegattensplitting! ...
Zu den Vermutungen der Regierungsparteien, der in dem Fortschrittspapier der SPD geforderte Umstieg vom Ehegattensplitting auf eine steuerliche Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte verfassungswidrig sein, erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratisch

Finanzministerium nimmt keine weiteren Kredite auf Basis des Nachtragshaushaltsgesetzes auf ...
n 18.01.11 Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans erklärte zu der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs: "Selbstverständlich wird die Landesregierung der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs nachkommen, bis zur Entscheidung in der Hauptsache keine weiteren Kredite auf der Basis des


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z