Zukunftsimpulse statt Blockadedenken - Brüderle startet Technologieoffensive
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Zukunftsimpulse statt Blockadedenken - Brüderle startet Technologieoffensive
Chancendenken und Technologieoffenheit haben Deutschlands Wirtschaft weltweit nach vorn gebracht. Zahllose innovative Unternehmer und findige Tüftler haben das Fundament für den wirtschaftlichen Rekordaufschwung der letzten Monate gelegt. Um diese wichtigen Impulse weiter zu stärken, startet der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, heute eine neue Technologieoffensive.
Bundesminister Brüderle: "Nach einer Zeit der Flaute hat unsere Wirtschaft wieder kräftigen Wind in ihren Segeln. Damit das deutsche Wachstumswunder Zukunft hat, müssen wir jetzt die Welle des Aufschwungs nutzen. Nicht Blockadedenken, sondern Zukunftsimpulse bringen Deutschland voran. Technologie und Innovation sind der Nährstoff für den Industriestandort Deutschland.
Mit der neuen Technologieoffensive stärkt das Bundeswirtschaftsministerium diese Kräfte. Wir verbessern die Rahmenbedingungen, stärken den Mittelstand bei Innovation und Forschung und unterstützen Schlüsseltechnologien. Besondere Anliegen sind mir dabei, interessierte Bürger besser einzubinden und die vielfältigen Unterstützungsangebote schlagkräftig zu bündeln."
Gute Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Deshalb sind der bessere Schutz des geistigen Eigentums und die beschleunigte Einführung des EU-Patents wesentliche Eckpunkte der neuen Technologieoffensive. Fehlende Fachkräfte bremsen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Die Unterstützung der deutschen Wirtschaft bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter ist vor diesem Hintergrund ein weiteres Anliegen des Bundeswirtschaftsministeriums.
Zentrale Motoren für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands sind auch die großen Schlüsseltechnologien wie zum Beispiel die Energietechnologien, die Luft- und Raumfahrt oder die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Mit der neuen Technologieoffensive bekennt sich das Bundeswirtschaftsministerium zur weiteren Flankierung solcher Technologien. Beispiele dafür sind etwa die vor kurzem vorgestellte Raumfahrtstrategie oder die neue IKT-Strategie "Deutschland Digital 2015" der Bundesregierung.
Technologiepolitik heißt auch, für Akzeptanz zu werben und die Förderung möglichst effizient zu gestalten. Deshalb sieht die Technologieoffensive vor, Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu einzelnen Technologiethemen durchzuführen. Die zentrale Auftaktveranstaltung des Bundeswirtschaftsministeriums wird am 31. März 2011 stattfinden.
Mittelständische Unternehmen gehen wirtschaftliches Risiko ein und übernehmen Verantwortung. Oft verfügen sie aber nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um in Forschung und Entwicklung zu investieren. Hier leistet das Bundeswirtschaftsministerium deshalb gezielt Unterstützung.
Bundesminister Brüderle: "Innovationen sind Investitionen in die Zukunft. Dafür steht auch die schwarz-gelbe Bundesregierung. Sie hat sich zu mehr Bildung und Forschung bekannt. Wir stellen in dieser Legislaturperiode 12 Mrd. Euro zusätzlich bereit. Das Bundeswirtschaftsministerium wird die Haushaltsmittel für Technologiepolitik von 2,3 Mrd. Euro in 2010 auf 2,8 Mrd. Euro im Jahr 2013 erhöhen. Damit hat sich der Technologiehaushalt in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Das kann sich sehen lassen! Aber unternehmerisches Engagement wird auch in Zukunft ein Schlüssel zum Erfolg bleiben. Die Bundesregierung kann und will diesen Erfolgsfaktor der Sozialen Marktwirtschaft nicht ersetzen. Schließlich bringen die Industrieunternehmen schon jetzt den Hauptteil der FuE-Ausgaben auf."
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Datum: 24.01.2011 - 16:15 Uhr
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