Porträt – Das schottische Highlandpony – zäh und charmant
Die schottischen Highlands und seine Inseln sind berühmt für ihre Schönheit und ihre Geschichte.
Das Land ist abwechslungsreich mit Seen (Lochs), hohen Bergen (Bens), Tälern (Glens) und Stränden. Teile Schottlands sind mit Wald überzogen, andere felsig, oder von weiten Heideteppichen und Mooren bedeckt, an der Ostküste dagegen gibt es viel Weideland. Nicht weniger abwechslungsreich ist das Wetter. Es kann sein, dass man alle Jahreszeiten innerhalb eines Tages erlebt...
Die Highlandponies sind Naturspezialisten.(firmenpresse) - Das Highlandpony hat das Leben in Schottland über viele Jahrhunderte hinweg geprägt. In früherer Zeit wurde es in den Highlands und auf den schottischen Inseln in der Landwirtschaft eingesetzt. Die „Crofter“, also die Landwirte, bearbeiteten den Boden mit ihnen, ließen die Ponies Steine schleppen und schwere Wagen ziehen. Auf den windumtosten Inseln wurden sie auch zum Transport von Torf genutzt. Das Highlandpony war sozusagen ein landwirtschaftliches „Allroundtalent“ und ein wichtiger Bestandteil im Leben der Crofter. Teilweise wurden die Ponies in der Nähe der Cottages gehalten, oder sie lebten zeitweise frei in den Highlands und wanderten in Herden durch Moore und Täler.
Das Leben der Highlandponies war nicht immer friedlich. Sie wurden bei den Kämpfen der Highland Clans eingesetzt und einige mussten in der Armee dienen. Selbst im zweiten Weltkrieg wurden sie noch als Lastentiere benutzt. Der häufig auftauchende Name „Garron“ ist Gälisch und bedeutet „Wallach“, allerdings wird er heutzutage auch allgemein für Highlandponies benutzt. Schimmel und Falben (die sogenannten „duns“ in allen Variationen) sind am Häufigsten. Auch Braune und Rappen sind hin und wieder zu sehen.
Highlandponies stehen für Robustheit, denn sie müssen mit den harten Klimabedingungen der rauen Nord- und Westküste Schottlands zurechtkommen. Sie sind freundlich, gelehrig, allerdings auch gelegentlich etwas eigenwillig und stur, wie viele andere Ponyrassen auch. Sie besitzen jedoch einen ganz besonderen Charme, dem man sich kaum entziehen kann, wenn man dem "Highlandponyvirus" verfallen ist.
Ein ausführliches Rasseporträt mit tollen Bildern finden Sie unter www.hallo-pferd.de/news/18899. Hier finden Sie auch Buchtipps zu Büchern von der Autorin Aileen P. Roberts, deren Schauplatz natürlich das schottische Hochland mit dessen robusten Ponies ist.
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