HÖFERLIN: Umstellung auf IPv6 schafft neue Rahmenbedingungen für die Netzpolitik
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HÖFERLIN: Umstellung auf IPv6 schafft neue Rahmenbedingungen für die Netzpolitik
Nachdem die letzten Adressblöcke mit IP Adressen nach dem alten Format IPv4 durch die IANA vergeben worden sind, ist die zügige Umstellung auf den neuen Adressstandard IPv6 damit unvermeidlich.
Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt die Absicht der IANA, die Einführung von IPv6 zu beschleunigen. Der rapide Verbrauch der bestehenden vergebenen Adressen zeigt, dass die Umstellung noch in diesem Jahr vollzogen werden muss.
Aber auch die Politik muss sich auf den neuen Standard einstellen. Es wird mit dem neuen Adresspool wahrscheinlich deutlich leichter werden, einzelne Geräte zu identifizieren. Mit IPv6 könnte es also einfacher werden, das Verhalten von Nutzern im Internet zu dokumentieren. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Netz zu bewahren, bleibt für die Regierungen der Welt und damit auch für die christlich-liberale Koalition eine zentrale Maßgabe bei der Netzpolitik.
IPv6 und neue Internetprotokolle sind auch Bestandteil des Einsetzungsantrages der Enquetekommission Internet und digitale Gesellschaft. Wir beschäftigen uns mit dem Thema "Auswirkungen neuer Protokolle" in den einzelnen Projektgruppen.
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Datum: 04.02.2011 - 01:15 Uhr
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