Klimaschutzdialog ist hilfreich für die Politik und gibt der Wirtschaft eine Perspektive
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Klimaschutzdialog ist hilfreich für die Politik und gibt der Wirtschaft eine Perspektive -- Bundesumweltminister Röttgen und Unternehmensvertreter stellen Abschlussbericht vor
Neben Bundesumweltminister Röttgen nahmen an der Präsentation Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der Metro AG, Dr. Joachim Faber, Vorstandsmitglied der Allianz SE, Rudolf Martin Siegers, Deutschlandchef der Siemens AG und Dr. Martin Viessmann, Inhaber der Viessmann Werke GmbH
Co KG, teil. Der Dialog soll fortgesetzt werden.
Der "Klimaschutzdialog Wirtschaft und Politik" war auf Initiative von Bundesumweltminister Röttgen im Dezember 2009 gemeinsam mit den Unternehmen Allianz, Metro, Siemens und den Viessmann Werken ins Leben gerufen worden. Bei einem Spitzengespräch des Ministers mit hochrangigen Vertretern von Industrie-, Handels- und Wirtschaftsverbänden im Mai 2010 wurden vier Arbeitsgruppen zu Bereichen eingerichtet, die für den Klimaschutz und die wirtschaftliche Entwicklung von herausragender Bedeutung sind: "Klimaschutz und Gebäude", "Klimaschutz in der Finanzwirtschaft", "Klimaschutz in Industrie und Gewerbe" und "Klimaschutz und Produkte".
Als wichtigstes Handlungsfeld im Gebäudebereich identifizierten die Teilnehmer des Kli-maschutzdialogs die energetische Gebäudesanierung. "Investitionen in die energetische Gebäu-desanierung müssen für Eigentümer und Nutzer gleichermaßen attraktiv sein", so Dr. Martin Viessmann, der der Arbeitsgruppe 1 "Klimaschutz und Gebäude" vorsaß. "Deshalb brauchen wir technologieoffene und miteinander verzahnte politische Instrumente, die den Investoren eine klare und sichere Orientierung geben. Die Arbeitsgruppe ?Klimaschutz und Gebäude? hat dazu konkrete Vorschläge vorgelegt, die von einer verstetigten Förderung auf höherem Niveau über die Novellierung von Rechtsvorschriften bis hin zu Standards für die Energieberatung reichen."
Die Arbeitsgruppe 2 "Klimaschutz in der Finanzwirtschaft" hob das Potenzial der Finanzwirtschaft für den Klimaschutz hervor, formulierte jedoch auch den Wunsch nach den richtigen Rahmenbe-dingungen durch die Politik. "Klimaschutz ist bezahlbar, und der Finanzsektor wird einen maßgeb-lichen Beitrag dazu leisten. Wir können unser Wissen einbringen, Risiken absichern und Innovati-onen finanzieren, wenn die Politik durch klare Rahmenbedingungen die Kräfte freisetzt", bekräf-tigte Dr. Joachim Faber.
Rudolf Martin Siegers, Vorsitzender der Arbeitsgruppe 3 "Klimaschutz in Industrie und Gewerbe", betonte: "Umweltschutz stellt die Gesellschaft vor gewaltige Aufgaben. Und die Wirtschaft wird mit ihnen wachsen. Industrie und Gewerbe können beim Energieverbrauch schon heute mehr als ein Fünftel einsparen. Dieses Potenzial an Energie- und Ressourceneffizienz müssen wir nutzen, für die Umwelt und für die Wirtschaft." Dazu wurden konkrete Vorschläge z.B. für Forschung und Entwicklung sowie zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen erarbeitet. Weiterhin wurde aufgezeigt, welche Maßnahmen in Unternehmen befördert werden sollten.
Auch die Teilnehmer der Arbeitsgruppe 4 "Klimaschutz und Produkte" betonten die Bedeutung der eigenen Branche für den Klimaschutz. "Handel und Hersteller stellen sich ihrer Verantwortung und beteiligen sich aktiv daran, die in Politik und Wirtschaft formulierten Klimaschutzziele zu er-reichen. Die Beteiligung am Klimaschutzdialog ist für uns Verpflichtung. Denn nur in neuen Ver-antwortungspartnerschaften von Wirtschaft und Politik lassen sich globale Herausforderungen wie der Klimawandel annehmen. Zugleich wollen wir in unserer Branche noch stärker als bisher Kerngeschäft und Konsumverhalten in Deutschland klimafreundlicher gestalten", sagte Dr. Eck-hard Cordes.
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Datum: 07.02.2011 - 13:15 Uhr
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