Industrie und Verbände fordern einheitliche De-Mail-Domain

Industrie und Verbände fordern einheitliche De-Mail-Domain

ID: 343688

Industrie und Verbände fordern einheitliche De-Mail-Domain



(pressrelations) - 07.02.2011
  • Einheitliche De-Mail-Domain schafft Vertrauen bei den Kunden.
  • "Multi-Domain" verbraucherunfreundlich und wettbewerbsfeindlich.
  • Hohe Zusatzkosten für Unternehmen bei uneinheitlicher De-Mail-Kennung.
Die Deutsche Telekom schaltet sich in die aktuelle Diskussion um die finale Gestaltung der De-Mail-Adressen ein. Denn der derzeitige De-Mail-Gesetzentwurf sieht nicht mehr vor, dass die De-Mail-Adresse einheitlich gekennzeichnet werden muss. Die Deutsche Telekom bezeichnet dies als verbraucherunfreundlich: "Wenn der Kunde nicht klar erkennen kann, welche elektronische Post rechtsverbindlich ist und welche nicht, wird er sie nicht nutzen, weil er ihr nicht vertraut. Und das gefährdet den Erfolg von De-Mail insgesamt.", sagt Gert Metternich, Projektleiter für De-Mail bei der Deutschen Telekom. Die einheitliche Domain mit dem Wortbestandteil 'De-Mail' sei von Projektbeginn an ein wesentliches Sicherheits- und Erkennungsmerkmal der De-Mail gewesen. Fiele dies weg, könne jeder Anbieter seine Adressen frei gestalten. Der Kunde wäre dann mit einer Vielfalt von rechtsverbindlichen Adressen konfrontiert. Er könne dann nicht mehr unterscheiden, so Metternich weiter.

Unternehmen und Verbände fordern einheitliche Domain
Unternehmen und Verbände wie BITKOM oder GDV fordern ebenfalls die einheitliche De-Mail-Domain. Kunden sollten sich nicht mehrere rechtsverbindliche De-Mail-Adressen merken müssen, eine einheitliche und eindeutige Domain ist daher zwingend notwendig. Nur das schafft das nötige Vertrauen. Alles andere verunsichert Kunden und gefährdet den Erfolg der De-Mail. Kurz: Eine Multi-Domain-Regelung hätte Nachteile vor allem für die Millionen Privatkunden. Darin sind sich die Experten einig.

Nachteile für den Mittelstand behindern den Wettbewerb
Außerdem gefährden uneinheitliche De-Mail-Adressen erheblich die Bereitschaft von Unternehmen, den Anbieter zu wechseln. Dies betrifft alle Unternehmen, besonders aber die kleinen und mittelständischen. Diese könnten bei einem Wechsel ihre Adressen nicht mitnehmen. Neue Adressen wären nötig. Alle Broschüren, Flyer, Visitenkarten und sonstigen Druckwerke mit einer alten Adresse könnten dann nicht mehr verwendet und müssten neu produziert werden. Wegen hoher Folgekosten würden die Unternehmen den Anbieterwechsel daher scheuen. Dies behindere den gewünschten Wettbewerb bei De-Mail, fürchtet Metternich. Von der heute stattfindenden Expertenanhörung zu De-Mail erhoffe sich die Deutsche Telekom daher ein klares Signal zum Vorteil der Verbraucher und ein Bekenntnis zu Wettbewerb bei De-Mail.



Die wichtigsten Argumente für eine einheitliche De-Mail-Domain:
  • Die einheitliche Domain ist verbraucherfreundlich - Kunden müssen sich nicht mehrere rechtsverbindliche Adressen merken
  • Einheitliche Adressen schaffen Klarheit, Sicherheit und Vertrauen
  • Unternehmen können ihre Adressen bei Providerwechsel behalten, es entstehen dadurch keine unnötigen Zusatzkosten
  • Unkomplizierter Anbieterwechsel schafft Wettbewerb und fördert attraktive Preismodelle der Anbieter
Über die Deutsche Telekom AG
Die Deutsche Telekom ist mit mehr als 129 Millionen Mobilfunkkunden sowie rund 37 Millionen Festnetz- und 16 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 30. September 2010). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit über 250.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 64,6 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2009).


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