Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp trifft Sean Penn
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Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp trifft Sean Penn
Gudrun Kopp unterstrich, dass dies auch ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung sei: "Wir dürfen die Menschen in ihrer bedrohlichen Lage nicht allein lassen. Das BMZ hat den Menschen insbesondere durch den Bau von permanenten Einfachunterkünften schnell und gezielt helfen können und bereits mehreren Tausend Menschen ein neues Heim verschafft. Auch im Jahr 2011 wollen wir diese Arbeit fortführen."
Die Parlamentarische Staatssekretärin bot darüber hinaus an, weitere Möglichkeiten der Kooperation mit der Zivilgesellschaft auf den Weg zu bringen und stellte dafür 1 Million US-Dollar in Aussicht. "Die Zusammenarbeit mit engagierten Helfern in der Zivilgesellschaft ist uns wichtig", sagte Gudrun Kopp.
Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti hat die Bundesregierung unmittelbar reagiert und sofort Hilfsmaßnahmen im Umfang von 18,7 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Darüber hinaus beteiligt sich die Bundesregierung mit 40,9 Millionen Euro am mittelfristigen Wiederaufbau. Deutschland ist damit innerhalb der EU nach Frankreich und Spanien drittgrößter Geber. Dazu gehören zum Beispiel Beiträge zur Bereitstellung weiterer Unterkünfte, zur Gesundheitsversorgung und zur Nahrungsmittelproduktion.
Projekte in Höhe von rund 8 Millionen Euro sind dazu unter der Leitung von verschiedenen Hilfsorganisationen wie der Deutschen Welthungerhilfe oder dem Deutschen Roten Kreuz bereits in der Umsetzung. Unabhängig von den bilateralen Zusagen auf der Geberkonferenz und der unmittelbar eingeleiteten Not- und Übergangshilfe ist Deutschland auch über seinen rund 20-prozentigen Beitrag zum Haushalt der EU an deren Beiträgen zur humanitären Hilfe in Höhe von 120 Millionen Euro sowie deren Wiederaufbaumaßnahmen in Höhe von 522 Millionen Euro beteiligt. Der deutsche Anteil an dem internationalen Schuldenerlass für Haiti bei der Interamerikanischen Entwicklungsbank, der Weltbank und dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung beträgt darüber hinaus rund 20 Millionen Euro.
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Datum: 14.02.2011 - 19:15 Uhr
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