Funkel: Fürth nicht vorbeiziehen lassen
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Funkel: Fürth nicht vorbeiziehen lassen
Angesprochen auf die guten Defensivleistungen beider Teams und die daraus abgeleitete Annahme, es könne sich eine Auseinandersetzung mit wenigen Torchancen entwickeln, entgegnete Funkel lapidar: "Im Vorfeld solcher Spiele stellen viele Leute Hochrechnungen an, und oft kommt es dann ganz anders. Richtig ist, dass beide Defensivreihen sehr kompakt stehen. Und die Fürther haben in dieser Saison eher zur Stabilität gefunden als wir."
In der Hinrunde war das noch so, speziell beim Hinspiel, das die SpVgg "verdient gewonnen" habe, wie Funkel zugibt. Doch sowohl dieses Treffen (0:2) als auch das Testspiel im Rahmen des Trainingslagers zu Beginn dieses Jahres (1:2) spielen für ihn in der aktuellen Vorbereitung keine Rolle mehr. "Auf beiden Seiten hat sich personell etwas getan", sagte Funkel, der auch eine mentale Veränderung seiner Mannschaft beobachten konnte. "Ich werde ihr vor dem Spiel wieder das sagen, was sie in den letzten Wochen beherzigt hat: Dass es weiterhin unglaublich schwer sein muss, uns zu schlagen."
Kapitän Christoph Dabrowski, der gegen Düsseldorf noch gesperrt zuschauen musste, wird wieder an Bord sein, daran ließ Funkel keinen Zweifel. Wie auch über die Zusammensetzung des Kaders, denn für Dabro "muss ich leider auf Faton Toski verzichten." Außerdem werden Oguzhan Kefkir, Philip Semlits, Roman Prokoph und Marc Rzatkowski bei der Zweiten Mannschaft aushelfen. Im Falle des verletzten Slawo Freier, so ließ Funkel durchblicken, ist wohl in zwei Wochen mit dem Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining zu rechnen.
Den Gegner am Sonntag erwartet er nicht nur defensiv stark, sondern freut sich auf "ein abwechslungsreiches Spiel mit hohem Tempo. Die Fürther spielen aggressiv im positiven Sinne, beherrschen das Umschaltspiel und sind sehr schnell. Außerdem kenne ich Mike Büskens und glaube nicht, dass uns seine Jungs wie die Düsseldorfer zuletzt den Gefallen tun werden, uns in der eigenen Hälfte unbehelligt zu lassen. Die werden schon früh attackieren."
Fürth und Bochum, so seine feste Überzeugung, werden zu den Teams gehören, die "bis zum Ende oben mitspielen." Dafür sei es unbedingt erforderlich, noch einige Spiele zu gewinnen. Ob das auch in Fürth gelingt, wollte er nicht vorhersagen. Wichtiger ist ihm, den Abstand auf den direkten Konkurrenten zu wahren. "Fürth ist zwei Punkte hinter uns und muss das Spiel eher gewinnen als wir. Unser oberstes Ziel für Sonntag lautet, sie nicht an uns vorbeiziehen zu lassen."
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Datum: 25.02.2011 - 21:15 Uhr
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