DGAP-Media: Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA): Verbraucher zahlen zu viel fürÖkostrom / Netzbetreiber berechnen Umlage für 2011 zu hoch
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Schlagwort(e): Energie/
Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA): Verbraucher zahlen zu
viel fürÖkostrom / Netzbetreiber berechnen Umlage für 2011 zu hoch
02.03.2011 / 11:34
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Hannover - Die schwarz-gelbe Bundesregierung rechne mindestens bis 2013
nicht mehr mit steigenden Belastungen durch das Fördern der erneuerbaren
Energien. Für 2011 sei dieÖkostrom-Umlage von den Netzbetreibern zu hoch
berechnet worden. Soäußerte sich die Parlamentarische Staatssekretärin im
Umweltministerium Katherina Reiche auf eine Anfrage. Nach Berechnungen des
Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) lägen die Kosten
niedriger. Auch 2012 und in den Folgejahren sollen sie kaum steigen.
Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bundesverbands der
Energie-Abnehmer e. V. (VEA), fordert: 'Die Monopol-Netzbetreiber müssen
ihre Preisvorteile sofort an die Verbraucher weitergeben. Einen zinslosen
Vorschuss kann sich der deutsche Mittelstand nicht leisten.'
Durchschnittliche Preissteigerungen für die mittelständische Industrie in
Höhe von 8,6 Prozent ergab der aktuelle Strompreisvergleich des VEA. 'Trotz
relativ niedriger Großhandelspreise ließdie dramatisch gestiegene Umlage
fürÖkostrom die Energiekosten explodieren', erklärt Manfred Panitz. 'Ein
Industrieunternehmen mit jährlichem Strombedarf von 4 Millionen
Kilowattstunden muss 2011 rund 60.000 Euro mehr für Energie bezahlen. So
hoch sind die Personalkosten eines Arbeitsplatzes', so Panitz weiter.
Rückfragen bitte an:
Manfred Panitz, Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA), Zeißstraße
72, 30519 Hannover, Tel.: (0511) 98 48-110, Fax: (0511) 98 48-188, E-Mail:
info@vea.de, Internet: www.vea.de
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