Nordafrika: Hilfe für Flüchtlinge muss verstärkt werden / Direktorin des evangelischen Hilfswerk

Nordafrika: Hilfe für Flüchtlinge muss verstärkt werden /

Direktorin des evangelischen Hilfswerks auf Projektreise im Tschad

ID: 361064
(ots) - Die Diakonie Katastrophenhilfe ist besorgt über
den wachsenden Strom der Flüchtlinge aus Libyen. "Die Nachbarländer
sind mit dem Ansturm völlig überfordert", sagt der Leiter der
Programmabteilung, Volker Gerdesmeier. Das evangelische Hilfswerk
ruft dazu auf, Tunesien und Ägypten bei der Versorgung der
Flüchtlinge zu unterstützen. Die Menschen brauchen dringend
Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken und Zelte. Unterdessen besucht
die Direktorin des Hilfswerks, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel,
Flüchtlingslager im Tschad, südliches Nachbarland Libyens. Sie ist
vom 5. bis 10. März in dem Land. Das globale kirchliche Netzwerk "ACT
Alliance", in dem die Diakonie Katastrophenhilfe Mitglied ist, hat
Helfer nach Tunesien entsandt, um Hilfsmaßnahmen vorzubereiten.
"Zehntausende von Menschen brauchen Hilfe", berichten sie. Die
Diakonie Katastrophenhilfe ist auch mit der Caritas in engem Kontakt,
um schnell den Betroffenen in Nordafrika zu helfen. Inzwischen liegt
die Zahl der Flüchtlinge aus Libyen nach Tunesien und Ägypten laut UN
bei 180.000. Die meisten haben in Libyen gearbeitet.

Im Tschad gibt es schon lange eine große Flüchtlingsproblematik.
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt seit Jahren Hilfsprojekte
für Flüchtlinge aus Darfur, der Zentralafrikanischen Republik und
intern Vertriebene. Dabei kooperiert die Diakonie Katastrophenhilfe
mit dem Lutherischen Weltbund. Beide arbeiten auch bei "ACT Alliance"
zusammen. Zudem hat das evangelische Hilfswerk im Tschad 2010 ein
Büro eingerichtet, das momentan die Lage in Nordafrika intensiv
beobachtet und in engem Kontakt mit Helfern vor Ort steht. "Für uns
ist dies eine Schwerpunktregion, die leider viel zu wenig öffentliche
Beachtung findet", betont Cornelia Füllkrug-Weitzel. Die Diakonie
Katastrophenhilfe bittet um Spenden,Kennwort "Krise Nordafrika".



Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ
600 100 70 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft
Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de



Für Rückfragen:
Rainer Lang, 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

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Datum: 04.03.2011 - 15:48 Uhr
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