„UND EWIG GRÜSST DAS MANAGEMENT“

„UND EWIG GRÜSST DAS MANAGEMENT“

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ICC-Chef Uwe Röhrig: Kahlschlag bei Karmann geht auf das Konto der Kontrollgremien - Mitarbeiter müssen mal wieder den Kopf hinhalten




(firmenpresse) - Hannover/Langenhagen – Beim Osnabrücker Traditionsunternehmen Karmann droht ein Kahlschlag. Wegen schwacher Auftragslage will der Cabriobauer und Fahrzeugbau-Zulieferer 1.800 Stellen streichen. Nach Ansicht von Uwe Röhrig, Inhaber der Hannoveraner Automobilberatung International Car Concept (ICC), muss ein Drittel der Belegschaft für massives Managementversagen den Kopf hinhalten: „Wieder einmal eine schreckliche, ja vernichtende Meldung, die in den Medien verbreitet wird und das unter einem Deckmantel. Der Deckmantel kommt von dem weltberühmten Designer ‚Verschweigen’ und wird gefertigt auf der ganzen Welt von der Firma ‚Versagen’.“

„Versagt haben nicht die Mitarbeiter, sondern das Management, die Kontrollgremien, die Betriebsräte und die Gewerkschaftsfunktionäre. Sie werden hochbezahlt und sind ihrer Verantwortung in keiner Weise gerecht geworden. Ist es denn wirklich neu und nicht absehbar gewesen, dass die Hersteller, bedingt durch Absatz- und damit Auslastungsprobleme, ihre eigene Produktion mit diesen Nischenfahrzeugen wieder aufnehmen, die zuvor in die Fertigung von Karmann gegangen sind?“, fragt der frühere Mercedes-Vertriebschef.

Röhrig weiter: „Zu welchem Zeitpunkt haben die Verantwortlichen nach Alternativen Ausschau gehalten, zum Bespiel nach neuen Kooperationen mit anderen Herstellern in China, Indien oder den GUS- Staaten? Oder wo sind die Alternativ-Strategien, die notwendigen Schubladenlösungen für den Fall, was ist wenn...., die jeder und jedes verantwortungsbewusste Management, das sein Business beherrscht, vorliegen hat?“ Denn wenn der Fall der Fälle eintrete, sei in der Regel nichts mehr zu retten. Der letzte Ausweg besteht dann immer wieder in Entlassungen. „Leider trifft es in den wenigsten Fällen die wirklich Verantwortlichen, es sind immer die Mitarbeiter, die wegen der Unfähigkeit anderer in den zweifelhaften Genuss der Freisetzung kommen“, so der Automobilexperte.

Kritik übt Röhrig auch an den Betriebsräten und Gewerkschaftsfunktionären. „Die Mitbestimmung dieser Damen und Herren ist festgeschrieben und wird immer wieder aufs Neue strapaziert. Doch leider lassen sie es oft an konstruktiver Kritik und alternativen Lösungsansätzen fehlen. Natürlich kommt von dieser Seite jetzt der obligatorische Aufschrei und die Versicherung, dass man für die Belegschaft in die Schlacht ziehen will. Dieser Kampf wird dann in dem Aushandeln von Sozialplänen enden, denn darin wird man ja geschult und ausgebildet.“



Noch dramatischer und ohne Sinn und Verstand sei jedoch die Positionierung der verantwortlichen Kontrollgremien, die sich ab diesem Zeitpunkt dezent zurückhalten, sich zurückziehen und bedauerlicherweise nicht erklären können, was ihr Beitrag gewesen wäre, um die jetzige Situation zu verhindern.

Wahrscheinlich muss man bei der nächsten Horrormeldung mit Massenentlassungen wieder resigniert feststellen:

„UND EWIG GRÜSST DAS MANAGEMENT“

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Datum: 08.10.2007 - 12:45 Uhr
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