Ungleicher Lohn diskriminiert Frauen
ID: 373871
Ungleicher Lohn diskriminiert Frauen
Zum vierten Mal wird morgen der "Equal Pay Day" begangen. Bis morgen müssen Frauen in Deutschland arbeiten, um auf den durchschnittlichen Vorjahreslohn ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Frauen verdienen im Schnitt ein Viertel weniger als Männer. Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig zu Niedriglöhnen. Zwei von drei Vollzeitbeschäftigten mit weniger als
1.000 Euro brutto sind Frauen. Nur eine von vier Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 3.000 Euro brutto ist weiblich. Bei den Führungskräften stellen Frauen gerade mal 17 Prozent. In keinem anderen westlichen Industrieland ist der Lohnabstand zwischen den Geschlechtern so groß ist wie bei uns.
Wir brauchen weder Sonntagsreden noch neue Selbstverpflichtungen. Es helfen nur bessere Gesetze. Das Grundprinzip ?Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? muss endlich auf allen Ebenen in den Unternehmen durchgesetzt werden. Das muss zum einklagbaren Rechtsanspruch für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden. Es muss für die Privatwirtschaft eine verbindliche Frauenquote auf allen Ebenen geben.
Die Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns wäre ein weiterer wesentlicher Schritt, um die Einkommen von Frauen zu verbessern.
Der "Equal Pay Day" erinnert uns daran, dass im Kampf um Gleichberechtigung jeder Tag zählt. Deshalb werden wir uns am diesjährigen "Equal Pay Day" beteiligen und gemeinsam mit vielen Frauen an zahlreichen Orten deutlich machen: "Nicht länger mit uns!"
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Pressesprecherin: Alrun Nüßlein
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
alrun.nuesslein@die-linke.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 24.03.2011 - 16:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 373871
Anzahl Zeichen: 2151
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 208 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ungleicher Lohn diskriminiert Frauen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Konzepte für Drogenpolitik gefordert ...
Drogenpolitik der Bundesregierung setzt sich aus Stückwerk und Stillstand zusammen. Bis heute fehlt es an langfristigen Konzepten einer umfassenden Drogenpolitik", so Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zum heutigen Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierun
Gesetz zur Familienpflegezeit greift zu kurz ...
schluss des Kabinetts zur Familienpflegezeit erklaert die stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis: Es ist zu begruessen, dass sich die Regierung Gedanken ueber bessere Regelungen fuer pflegende Angehoerige macht. Wir muessen pflegende Angehoerig
?Equal Pay? ? gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit ...
stag zur Entgeltgleichheit am morgigen Freitag Der Aktionstag zur Entgeltgleichheit am morgigen Freitag macht auf die Ursachen der unterschiedlichen Entlohnung zwischen Männern und Frauen aufmerksam. Zum "Equal-Pay-Day" erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsf
Kondolenzschreiben von Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Premierminister des Staates Israel, Benjamin Netanyahu ...
kanzlerin Angela Merkel sandte dem Premierminister des Staates Israel, Benjamin Netanyahu, folgendes Kondolenzschreiben: Sehr geehrter Herr Premierminister, mit Entsetzen und Abscheu habe ich die Nachricht von dem Terroranschlag in Jerusalem vernommen, durch den Menschen ihr Leben verloren hab




