AMNESTY INTERNATIONAL WIRD 50 UND LÄDT ZUM FEIERN UND MITMACHEN EIN
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AMNESTY INTERNATIONAL WIRD 50 UND LÄDT ZUM FEIERN UND MITMACHEN EIN
"Weitermachen ist das Wichtigste!" (Amnesty-Gründungsmitglied Ruge)
"Die wahren Helden sind die, für die wir uns einsetzen." (Menschenrechtspreisträger Barrera)
Amnesty International wird im Mai 50 Jahre. Grund zum Feiern und Anlass zum Mitmachen! "Amnesty beweist: Auch einzelne Menschen können die Welt verändern, wenn sie sich gemeinsam für eine Sache stark machen", sagte Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, in Berlin. "Wir laden bundesweit mit rund 200 großen und kleinen Aktionen die Öffentlichkeit, Mitglieder und Unterstützer zum Mitmachen ein", sagte Lüke. Höhepunkte sind unter anderem das "Fest für die Menschenrechte" im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, mit der Verleihung des 6. Menschenrechtspreises am 27. Mai und der Konferenz "Perspektiven für die Menschenrechte" in Kooperation mit dem Deutschlandfunk am 28. Mai. Aber auch in Bamberg, Köln, München und Magdeburg und vielen anderen Orten veranstalten Amnesty-Aktivisten Lesungen, Radtouren, Konzerte und Podiumsdiskussionen. "Im Mittelpunkt steht, wie in den vergangenen 50 Jahren auch, der Einzelfall", sagte Lüke. "Wenn Menschen inhaftiert, verfolgt oder bedroht werden, wird Amnesty aktiv."
Gerd Ruge, Journalist und Mitbegründer von Amnesty in Deutschland, wünscht der Organisation auch für die nächsten 50 Jahre "viel Glück". 1961 - in der Hochphase des Kalten Krieges - sei die Idee des britischen Rechtsanwalts Peter Benenson, sich für "vergessene Gefangene" einzusetzen, genau richtig gekommen. "Jede Amnesty-Gruppe sollte drei politische Gefangene betreuen, einen aus dem Ostblock, einen aus dem Westen und einen aus einem Drittweltland", erinnerte sich Ruge bei der Pressekonferenz in Berlin. "Weitermachen ist das Wichtigste."
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres stellte Generalsekretärin Lüke auch den Träger des 6. Menschenrechtspreises vor: Abel Barrera Hernández aus Mexiko. Das von Barrera gegründete Menschenrechtszentrum Tlachinollan im Bundesstaat Guerrero recherchiert Fälle von ?Verschwindenlassen' und von Übergriffen durch Soldaten auf Indigene. "Barrera und seine Mitarbeiter verhelfen Indigenen zu ihrem Recht und riskieren damit ihr Leben. Ihr Mut und ihre Beharrlichkeit haben uns beeindruckt", sagte Amnesty-Generalsekretärin Lüke. Barrera widmete den Preis den Menschen in Guerrero. "Die wahren Helden sind die, für die wir uns einsetzen. Diejenigen, die Drohungen und Missbrauch ausgesetzt sind. Diejenigen, deren Leben oft an einem dünnen Faden hängt. Mit ihnen möchten die Tlachinollan-Mitarbeiter und ich den Preis teilen."
Mehr Informationen finden Sie unter: www.amnesty.de/pressekit-50jahre
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Datum: 25.03.2011 - 22:01 Uhr
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