Testbetrieb für Körperscanner wird verlängert
ID: 377378
Testbetrieb für Körperscanner wird verlängert
Hohe Akzeptanz bei Passagieren am Flughafen Hamburg
Der Feldtest für den Körperscanner wird um vier Monate verlängert. Damit kann die Erprobungsphase, die Ende September 2010 am Flughafen Hamburg begonnen hat, bis einschließlich Juli 2011 fortgeführt werden. Für die Passagiere ist die Nutzung des Ganzkörperscanners - der im Rahmen der Luftsicherheitskontrollen auch nichtmetallische Gegenstände detektiert - wie bisher freiwillig.
Nach den ersten sechs Monaten des Feldtests am Flughafen Hamburg lautet die Zwischenbilanz: rund 480.000 Fluggäste haben in dieser Zeit die beiden eingesetzten Körperscanner benutzt. Befragungen vor Ort haben ergeben, dass 90 Prozent der Passagiere den Körperscanner für eine geeignete Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit im Luftverkehr halten. Sie haben ein gestärktes Sicherheitsgefühl und würden den Körperscanner wieder benutzen.
Inzwischen hat der Hersteller eine verbesserte Software-Version zugesagt. Da nur in der Praxis die notwendigen Erkenntnisse für den "Echtbetrieb" gewonnen werden können, ist eine Verlängerung des Feldversuchs um vier Monate notwendig. Nun muss sich zeigen, wie sich diese Technik in der Praxis bewährt. Die erforderlichen Verbesserungen betreffen nicht das Sicherheitsniveau, sondern operative Punkte (wie z.B. mehr Passagiere pro Stunde, weniger manuelle Nachkontrollen) mit Auswirkung auf den Komfort der Passagiere bei der Benutzung von Körperscannern.
Informationen zum Körperscanner:
Mit dem Feldtest vor sechs Monaten wurde erst begonnen, nachdem sichergestellt war, dass der Körperscanner drei Grundvoraussetzungen erfüllt: Gesundheitliche Unbedenklichkeit, Wahrung der Persönlichkeitsrechte und ein Mehrwert für die Luftsicherheit. Die im Probebetrieb verwendeten Geräte vom Typ "ProVision ATD" erfüllen diese Anforderungen. Sie arbeiten mit aktiver Millimeterwellentechnologie. Diese ist gesundheitlich unbedenklich.
Das Gerät arbeitet mit einem automatischen Detektionsverfahren und zeigt die Position detektierter Gegenstände an einem Piktogramm, das bei jedem Fluggast gleich aussieht. Das Gerät produziert keine Bilder des menschlichen Körpers. Daten werden nach dem Scanvorgang nicht gespeichert. Dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der Passagiere wird damit umfassend Rechnung getragen.
Mehr zum Thema unter:
www.bmi.bund.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.03.2011 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 377378
Anzahl Zeichen: 2624
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 317 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Testbetrieb für Körperscanner wird verlängert"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium des Innern (BMI) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erarbeiteten Migrationsbericht 2014 verabschiedet. Der Bericht, der auf Wunsch des Bundestages jährlich erstellt wird, gibt auf der Grundlage der vorhandenen Daten einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deut
Arbeiten an der EU-Datenschutzreform unmittelbar vor dem Abschluss ...
Gestern Nacht haben sich die drei europäischen Institutionen Rat, Parlament und Kommission über den endgültigen Wortlaut der Datenschutz-Grundverordnung und der Datenschutz-Richtlinie für den Polizei- und Justizbereich geeinigt. Vorausgegangen waren knapp vierjährige Verhandlungen über die Ref
Neues Recht bei Umzug: Bundesmeldegesetz tritt in Kraft ...
Ab Sonntag, 1.11., gilt erstmals ein bundesweit einheitliches Melderecht. Damit entfallen bürokratische Belastungen für die Wirtschaft in Höhe von 117 Mio. Euro. Auch für Bürgerinnen und Bürger gibt es Verbesserungen: Bei der Anmeldung im Bürgeramt nach dem Umzug kann künftig ein voraus
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium des Innern (BMI)
Atomausstieg als Chance für eine demokratisierte Energieversorgung ...
"Ein unverzüglicher Atomausstieg ist keine Last, sondern bietet eine zweifache Chance: beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien und Entmachtung der Energiekonzerne", kommentiert Dorothée Menzner die gemeinsame Pressekonferenz des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Ge
Die Kühlkette: Voraussetzung unbedenklichen Fleischkonsums ...
Naturgemäß ist Fleisch niemals völlig keimfrei und anfällig für Verderbnisprozesse. Für einen gesundheitlich unbedenklichen Fleischgenuss zu ist es daher notwendig, eine ununterbrochene Fleischkühlung vom Produktionsprozess über den Transport bis hin zu Verkauf und Verbrauch sicherzustellen.
Bundeskabinett beschließt Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes -- Abfallwirtschaft wird konsequent auf Abfallvermeidung und Recycling ausgerichtet ...
Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgelegten Entwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes beschlossen. Damit wird die EU-Abfallrahmenrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt und das bestehende deutsche Abfallrecht umfassend modernisiert. Die Abfallwir
Webbasiertes Marketingportal für Iveco-Händler ...
Essen, 30. März 2011 ? Die Agentur Mehrkanal setzt ihr Automotive Know-how jetzt auch bei einem der führenden Nutzfahrzeughersteller ein: Iveco, globaler Anbieter von Transportern, Lastkraftwagen und weiteren Nutzfahrzeugen, führt deutschlandweit das Marketing-Management-System der Essener Agen




