Opernhaus Breslau erstrahlt wieder in alter Pracht und lockt mit neuen Angeboten

Opernhaus Breslau erstrahlt wieder in alter Pracht und lockt mit neuen Angeboten

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Dirigentin und Intendantin Ewa Michnik zeichnet für den Erfolg des polnischen Opernhauses

10 Jahre hat es gedauert, ehe das älteste polnische Opernhaus in Wroclaw/Breslau wieder erstrahlt, in renoviertem Outfit und spektakulär musikalischem Interieur. Es glänzt in verführerischem Gold, und der Besucher wandelt über Eichen- und Mahagoniböden, steigt marmorne Treppen empor, vorbei an Kristallspiegeln, die das Licht edler Lüster reflektieren.




(firmenpresse) - Opernhaus Breslau erstrahlt wieder in alter Pracht und lockt mit neuen Angeboten
Dirigentin und Intendantin Ewa Michnik zeichnet für den Erfolg des polnischen Opernhauses

10 Jahre hat es gedauert, ehe das älteste polnische Opernhaus in Wroclaw/Breslau wieder erstrahlt, in renoviertem Outfit und spektakulär musikalischem Interieur. Es glänzt in verführerischem Gold, und der Besucher wandelt über Eichen- und Mahagoniböden, steigt marmorne Treppen empor, vorbei an Kristallspiegeln, die das Licht edler Lüster reflektieren.

Auf einer Fläche von 324 Quadratmetern plus Hinterbühne agiert das Ensemble der Oper Wroclaw mit Ballett- und Opernrepertoire, von klassisch bis zeitgenössisch: Wie einst, als 1945 –1990 die meisten polnischen Uraufführungen über diese Bretter gingen, fühlt man sich dieser Tradition verpflichtet. Der Freischütz von Carl Maria von Weber, dem ehemaligen Direktor des Hauses, fehlt genauso wenig wie die Fledermaus und italienisches Opernrepertoire.

Einen langen Weg musste Intendantin und Dirigentin Ewa Michnik gehen, um an einen solch prunkvollen Punkt zu gelangen. Pädagogische Fähigkeiten musste die „Powerfrau“ entwickeln, um die Durststrecke der Renovierung zu einem polnischen Highlight von Großopernproduktionen zu entwickeln, denn niemand traute den Ideen der Frau, die 1997 in der Jahrhunderthalle, einem UNESCO-Weltkulturerbe Denkmal, Aida in Szene setzte. Drei Aufführungen schlossen mit fast 12.000 Zuschauern ab: so etwas hatte es bis dahin in Polen nicht gegeben.

Ewa Michnik nutzte die Gunst der Stunde und brachte in den vergangenen 10 Jahren 15 Großproduktionen mit unglaublichen 300.000 Besuchern in die Halle, in die Open-Airs rund um Inseln und Brücken der Stadt und auf die Oder, die in Wroclaw eine bezaubernde Naturkulisse abgibt. Aida, Carmen, Nabucco, Troubadour, Tosca, Das Gespensterschloss, Anatevka, La Gioconda, Liebestrank und die Bohème wurden zu Publikumsmagneten, voll Qualität und Überraschungen der Regie, des Bühnenbilds, des Licht, der Sänger und Darsteller, all das nicht zuletzt dem Fingerspitzengefühl von Ewa Michnik zu verdanken.



Den 10jährigen Höhepunkt setzte in diesem Jahr die Oper Boris Godunow von Modest Musorgski, ein Großprojekt, das unter dem Dirigat von Ewa Michnik in polnischer Bestbesetzung sowohl musikalisch, wie optisch und vor allem technisch perfekt über die Bühne ging, jedes Mal von rund 3.000 begeisterten Besuchern gefeiert.

Die Theaterchefin hat ihr Ziel erreicht, ihre Kooperationen u.a. auch mit Bayreuth haben gefruchtet, das Publikum strömt, und sie hat noch mehr in der Hinterhand, um die kommenden Jahre zu erfolgreichen werden zu lassen.

In 2008 wartet sie auf mit T. Baird: Morgen, J. Bruzdowicz: Strafkolonie, J. Strauss: Aschenbrödel, K. Penderecki: Das verlorene Paradies, G. Verdi: Otello, K.-H. Stolze: Der Widerspenstigen Zähmung, J. Offenbach: Hoffmanns Erzählungen, L. Różycki: Eros und Psyche, W. A. Mozart: Die Hochzeit des Figaro.

Ein Open-Air-Spektakel wird es wieder geben, dazu wurde Verdis Otello auserkoren, und wir alle dürfen gespannt sein, womit uns „die kleine Frau mit dem großen Können“ wieder verzaubern wird.

Etwas mag die Freude des Opernbesuchers am Ende von 2007 in Wroclaw abrunden, vielleicht auch bewegen, die Stadt zu besuchen: „Król Roger / König Roger“ von Karol Szymanowski und „Halka“, womit der Komponist Stanislaw Moniuszko (1819-1872) zum eigentlichen Schöpfer der polnischen Nationaloper avancierte. Beides von Kritik und Publikum einmütig gepriesen, steht in den Monaten November und Dezember auf dem Spielplan, und die Sylvesternacht tanzend beim Ball in der Oper zu verbringen, wird sicherlich den einen oder anderen reizen.

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Auf einer Fläche von 324 Quadratmetern plus Hinterbühne agiert das Ensemble der Oper Wroclaw mit Ballett- und Opernrepertoire, von klassisch bis zeitgenössisch: Wie einst, als 1945 –1990 die meisten polnischen Uraufführungen über diese Bretter gingen, fühlt man sich dieser Tradition verpflichtet. Der Freischütz von Carl Maria von Weber, dem ehemaligen Direktor des Hauses, fehlt genauso wenig wie die Fledermaus und italienisches Opernrepertoire.



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Datum: 15.11.2007 - 16:36 Uhr
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