Anette Kramme / Katja Mast: SPD kritisiert halbgare Plaene bei Ein-Euro-Jobs
ID: 390986
Anette Kramme / Katja Mast: SPD kritisiert halbgare Plaene bei Ein-Euro-Jobs
Auch die SPD sieht Handlungsbedarf bei der Gestaltung der sogenannten Ein-Euro-Jobs. Wir wollen den Sozialen Arbeitsmarkt durch Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante ergaenzen.
Die Reformplaene von der Leyens sind nur halbgar. Wenn sie die Ein-Euro-Jobs zusammenstreicht, muss sie auch erklaeren, welches andere Instrument sie fuer Langzeitarbeitslose sieht, um sie an den Arbeitsmarkt heranzufuehren.
Viele Ein-Euro-Jobber brauchen mehr Qualifizierung und Betreuung waehrend des Einsatzes statt weniger. Statt hier zu foerdern und zu motivieren, will von der Leyen genau in diesem wichtigen Bereich sparen.
Zentral ist fuer uns die Freiwilligkeit. Niemand darf gezwungen werden, Arbeitsgelegenheiten anzunehmen. Ein-Euro-Jobs sind keine Strafe, sondern dienen der schrittweisen Heranfuehrung an den Arbeitsmarkt. Dafuer brauchen wir mehr qualifizierende Bausteine. Die geplante Kuerzung der Betreuungspauschale ist
fatal: Statt bisher bis zu 500 Euro ist sie kuenftig festgeschrieben auf 150 Euro. Das bedeutet weniger statt mehr Qualifizierung.
Wichtig ist, das Instrument zielgenauer einzusetzen und das bisherige Giesskannen-Prinzip zu beenden. Vernuenftiges Profiling der Kandidaten ist wichtig, um individuelle Foerderbeduerfnisse besser zu erkennen. Oftmals ist eine laengere Foerderung noetig, um integrierende Wirkung zu erreichen.
Um zu verhindern, dass durch Ein-Euro-Jobs regulaere Arbeitsplaetze verdraengt werden, fordert die SPD einen Zustimmungsvorbehalt fuer Gewerkschaften und Kammern vor Ort.
© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 19.04.2011 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 390986
Anzahl Zeichen: 2343
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 573 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Anette Kramme / Katja Mast: SPD kritisiert halbgare Plaene bei Ein-Euro-Jobs"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Kommunen am Limit: Das Sondervermögen allein reicht nicht. Gefordert sind strukturelle Reformen, weniger Bürokratie und faire Steuerpolitik, damit starke Kommunen gute Leistungen vor Ort sichern können. Wiebke Esdar, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: "Der heutige Aktionstag der Kommun
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken ...
Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu stärken. Die SPD-Frakt
Gemeinsam für Freiheit und Demokratie: SPD gedenkt des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 ...
Franziska Kersten, zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion: Am 17. Juni 1953 erhoben sich über eine Million Menschen in mehr als tausend Städten, Dörfern und Gemeinden der DDR gegen die SED-Diktatur. Aus Arbeiterprotesten gegen Normerhöhungen wurde ein Volksaufstand für polit
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Mutter-Kind-Kuren sind kein Einsparpotenzial ...
Eine Überprüfung der immer weiter zurückgehenden Bewilligungszahlen durch die Politik ist dringend geboten Seit dem Jahr 2007 besteht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein Rechtsanspruch auf Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen. Allerdings ist die Zahl der abgelehnten Anträge für Mutter-Kind-
GRÜNE: Kein Platz für Hassprediger in Hessen ...
"Wer Hass, Intoleranz und Gewalt predigt, wer unserer Grundordnung nicht anerkennt, wer gegen den Gedanken der Völkerverständigung und des Gleichheitsgrundsatzes hetzt, für den darf es in Hessen keine Auftritte geben", so der innenpolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Jürge
BREIL: Transparenz bei Spritpreisen einfordern ...
BERLIN. Zu den Argumenten des Mineralölwirtschaftsverbandes, dass kräftige Verluste bei den Raffinerien zu höheren Treibstoffpreisen führten, erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus BREIL: Solche Behauptungen müssen endlich durch Kostentransparenz bewiesen
Ein schwarzer Tag für die Demokratisierung der Türkei ...
"Es ist ein schwarzer Tag für die Demokratisierung der Türkei", so Andrej Hunko zur Entscheidung des Obersten Wahlrates der Türkei, zwölf kurdische Politikerinnen und Politiker von der Wahl am 12. Juni in der Türkei auszuschließen. Hunko, Mitglied des EU-Ausschusses des Bundestages u




