Saarbrücker Zeitung: Städtebund warnt vor Straßenstrich-Verbote
ID: 401119
großen Kommunen davor, die Zunahme der Prostitution mit einem Verbot
des Straßenstrichs bekämpfen zu wollen. Hauptgeschäftsführer Gerd
Landsberg sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Samstag), dadurch würden
die negativen Begleiterscheinungen nicht beseitigt, "sondern
lediglich in die Umlandstädte abgeschoben".
Die Stadt Dortmund verbietet den Straßenstrich, um die wachsende
Kriminalität in angrenzenden Wohngebieten einzudämmen. Die zuständige
Bezirksregierung hatte am Donnerstag grünes Licht für die Ausweitung
des Sperrbezirks auf das gesamte Stadtgebiet gegeben. "Damit ist am
Ende aber niemandem gedient", betonte Landsberg. Nun drohe die
Gefahr, dass Prostitution illegal stattfinde. Das erschwere "die
Kontrolle der Ordnung, der Gesundheit und die Vermeidung von
Kriminalität."
Ähnlich urteilte auch die Vorsitzende des Familienausschusses des
Bundestages, Sibylle Laurischk (FDP). "Das ist keine Lösung." Wer
Straßenprostitution verhindern wolle, müsse die Ursachen bekämpfen,
dass Frauen dem Gewerbe nachgingen, sagte Laurischk der Zeitung.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.05.2011 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 401119
Anzahl Zeichen: 1378
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Saarbrücken
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 449 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Städtebund warnt vor Straßenstrich-Verbote"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




