Sarkozy setzt sich beinhart für die heimische Autoindustrie ein

Sarkozy setzt sich beinhart für die heimische Autoindustrie ein

ID: 40149

Zieht Zahlmeister Deutschland wieder mal den Kürzeren?



(firmenpresse) - Bonn/Düsseldorf – Wenn es um die Interessenvertretung in der Europäischen Union geht, zieht Zahlmeister Deutschland oft den Kürzeren. Doch das derzeit zu beobachtende Lobbying der Franzosen und der Italiener könnte für Deutschlands Autobauer richtig teuer werden und massiv Arbeitsplätze gefährden. „Unter dem Deckmantel der Umwelt- und Klimapolitik setzt sich Staatspräsident Sarkozy beinhart für die heimische Autoindustrie ein. Gerhard Schröder wurde der Titel Autokanzler zugesprochen. Den muss sich jetzt die Kanzlerin als Ehrentitel verdienen und genauso knallhart für die Interessen nicht nur der deutschen Premiumhersteller fighten“, fordert der Automobilexperte Uwe Röhrig von dem Hannoveraner Unternehmen International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de.

Röhrig spielt auf das aktuelle Titelthema des Magazins Wirtschaftswoche (Wiwo) http://www.wiwo.de an, wo von einem „Klima-Krieg ums Auto“ die Rede ist. Nach dem Bericht der Wiwo ist es nämlich zwischen Merkel und Sarkozy zu einem massiven Konflikt über die umweltpolitischen Maßnahmen der Europäischen Union gegen die Automobilhersteller gekommen. Die Bundeskanzlerin habe jedoch das Verlangen des französischen Staatschefs nach geringeren Schadstoff-Grenzwerten für Frankreichs Autobauer strikt zurückgewiesen. Sie habe sich bei EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und in mehreren Gesprächen sowie in einem der Wiwo vorliegenden persönlichen Brief dafür eingesetzt, „dass die deutschen Autohersteller von Premiumfahrzeugen nicht stärker zur Minderung des CO2-Ausstoßes beitragen müssen als die Hersteller von Kleinwagen“. Zudem habe Merkel der Kommission, die am 19. Dezember einen Entwurf vorlegen will, wie die Reduktionslast des geplanten Grenzwerts von 130 Gramm CO2 pro Kilometer auf die einzelnen Hersteller verteilt werden soll, eine Übergangsfrist von drei Jahren vorgeschlagen.

„Alle Fahrzeuge – große wie kleine – müssen einen angemessenen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leisten. Eine Benachteiligung einzelner Hersteller oder einzelner Fahrzeugsegmente darf es nicht geben“, zitiert das Wirtschaftsmagazin aus dem Schreiben Merkels. Sie warnte die EU-Kommission vor der Gefahr, die „Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie“ zu beeinträchtigen. Nach der von Sarkozy vorgeschlagenen Formel müssten Daimler http://www.daimler.com und BMW http://www.bmw.de deutschen Angaben zufolge die Treibhausgas-Emissionen ihrer Flotten um 27 Prozent vermindern, Peugeot hingegen nur um zehn Prozent.



„Wir brauchen in Europa eine faire Lastenverteilung für die unterschiedlichen nationalen Autobauer. Da helfen die französischen Extratouren nicht viel weiter. Schon bei seinem China-Besuch und der Gaddafi-Visite in Frankreich hat Sarkozy keine glückliche Figur abgegeben. Die Deutschen müssen sich darauf einrichten, dass der Staatspräsident die vermeintlichen Interessen seines Landes über alles stellt. Insofern ist er berechenbar. Die deutsche Politik, die Verbände und die Automobilwirtschaft sind nun gefordert und müssen Frankreichs Pläne zur Schlechterstellung der deutschen Autoindustrie auskontern“, so Röhrig.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

medienbüro.sohn
V.i.S.d.P: Gunnar Sohn
Ettighoffer Strasse 26a
53123 Bonn
Germany

Telefon: +49 - 228 - 6 20 44 7
Telefax: +49 - 228 - 6 20 44 75

medienbuero(at)sohn.de



drucken  als PDF  Daumen hoch von Bidgo für den neuen Aston Martin V12 Vantage RS CPM managt 90 Firmenwagen der Mineralbrunnen
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 17.12.2007 - 10:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 40149
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ansgar Lange

Kategorie:

Auto & Verkehr


Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 17.12.2007

Diese Pressemitteilung wurde bisher 1067 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sarkozy setzt sich beinhart für die heimische Autoindustrie ein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

medienbüro.sohn (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation ...
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi

Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un

Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys


Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn


Daumen hoch von Bidgo für den neuen Aston Martin V12 Vantage RS ...
Aston Martin beflügelt die Weihnachtsträume der PS-Freaks mit der Enthüllung des brandneuen V12 Vantage RS. Was zu sehen ist, ist ein Fahrzeug, welches eine Ausgeburt an Power und Ästhetik wiederspiegelt. Offiziell als Konzeptfahrzeug tituliert, ist es jedoch bereits "ready to race". A

Autofarben: Weiß ist das neue Silber ...
Berlin, 11. Dezember 2007 - Silber verliert an Glanz bei Autokäufern. Offenbar steht ein Farbwechsel auf den Straßen Europas an, denn Weiß ist die neue Trendfarbe. Dies berichtet die Chemiefirma DuPont in ihrem „Global Colour Popularity Report“. Die Mitglieder der Auto-Community autoki.com

Nokian Tyres profitabelstes Unternehmen der Automobilbranche ...
In der Studie wurden die 500 größten Börsenfirmen Europas mit ihrer Performance analysiert von Professor Reinhard Schmidt von der Universität Halle und Experten der Deloitte Consulting. Die Untersuchung sollte herausfinden, welche Firmen die höchsten Renditen erzielen für das eingesetzte Kapit

Apple iPhone küsst Bidgo - Perlenclub wird offiziell am 3. Januar 2008 eröffnet ...
Web 2.0 war das Trendwort 2007. Web 2.0 steht für Inhalte, welche von Usern selbst gestaltet werden. Bidgo belohnt nun die User, die sich aktiv engagieren. Egal ob Videos oder Bilder hochgeladen, Wissen im Auto-Wiki verewigt wird oder Freunde und Kollegen eingeladen werden. Ab Januar 2008 erhalten


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z