Einwanderungshindernis Amtsdeutsch
Bürokratie verschreckt hochqualifizierte Einwanderer -Verständliche Informationen schaffen Abhilfe
Einer Umfrage der Deutschen Außenhandelskammern zufolge beurteilen qualifizierte ausländische Arbeitskräfte die deutsche Sprache als große Hürde bei ihrer Einwanderung. Daher ziehen es viele Fachkräfte vor, sich in englischsprachigen Ländern niederzulassen. "Die Behördensprache stellt hierzulande selbst Muttersprachler vor Probleme. Für ausländische Fachkräfte, die sich über Job-Chancen, Visa-Anträge oder die Anerkennung ihrer Ausbildung informieren möchten, bleibt das Amtsdeutsch oft trotz guter Deutschkenntnisse ein Buch mit sieben Siegeln", erklärt Dr. Nickl. "Öffentliche Stellen haben es aber selbst in der Hand, die abschreckende Wirkung der deutschen Sprache auf Einwanderungswillige zu vermindern - einfach indem sie ihre Webseiten und Formulare kritisch auf Verständlichkeit und Einheitlichkeit prüfen und gegebenenfalls von professionellen Redakteuren optimieren lassen."
Das Beratungsunternehmen doctima unterstützt Ämter und Behörden bei der Analyse und Überarbeitung ihres Informationsangebots und berücksichtigt besonders die Situation von Lesern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Zentrale Kriterien bei der Optimierung der Texte sind:
- Einfach aufgebaute und kurze Sätze erleichtern es Menschen mit Migrationshintergrund, Texte zu verstehen. Aber auch andere Leser finden so schneller die gewünschten Informationen.
- Aussagekräftige Bilder und Grafiken mit verständlichen Unterschriften erläutern komplizierte Sachverhalte auf einen Blick und helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
- Ämter und öffentliche Stellen sollten mit einem Terminologiemanagement dafür Sorge tragen, dass der gleiche Sachverhalt in allen Medien und Texten gleich bezeichnet wird. Dies erleichtert allen Lesern die Orientierung, egal ob Fremd- oder Muttersprachler.
- Fachwörter und Abkürzungen sollten möglichst sparsam verwendet und stets erklärt werden. Selbst Leser mit guten Deutschkenntnissen können sie oft nicht ohne Weiteres erschließen oder ableiten.
Die Beispiele zeigen: Eine zielgruppengerechte, verständliche Kommunikation der Ämter und Behörden kommt nicht nur Einwanderungswilligen, sondern auch deutschsprachigen Behördengängern zugute. Und auch die Ämter selbst profitieren von benutzerfreundlichen Webseiten, Formularen und Informationsblättern, berichtet Dr. Nickl: "Verständliche Informationen machen viele telefonische Rückfragen und Hilfestellungen überflüssig und entlasten nachhaltig die Sachbearbeiter. Das verkürzt dann wiederum Bearbeitungs- und Antwortzeiten - und trägt so dazu bei, den Standort Deutschland für interessierte Experten attraktiver zu gestalten."
Für Fragen zum Thema Text- und Formularoptimierung steht interessierten Lesern Herr Markus Kraus telefonisch unter 0 91 31 / 97 79 28-0 oder per E-Mail an markus.kraus(at)doctima.de zur Verfügung.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die doctima GmbH, Erlangen, unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der effizienten zielgruppengerechten Kommunikation. Zielgruppengerechte Kommunikation und konsequente Straffung der redaktionellen Prozesse senken nachweislich Kosten und stärken die Kundenbindung. Um das zu erreichen, erarbeitet doctima für spezifische Aufgabenstellungen individuelle Lösungen. Nach eingehender Analyse optimiert und erstellt doctima für ihre Kunden komplexe Texte und gestaltet Redaktionsprozesse je nach den gesetzten Zielvorgaben. Dabei setzt doctima auf erprobte linguistische Methodik. Eine durchgängige Verständlichkeit und Einheitlichkeit der Kommunikation wird damit sichergestellt. Zu den Kunden von doctima zählen unter anderem namhafte Unternehmen aus den Branchen Informationstechnologie, Medizintechnik, Maschinenbau und Automatisierungstechnik sowie zahlreiche Krankenkassen, Versicherungen und Behörden. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.doctima.de.
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Datum: 16.05.2011 - 12:45 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Markus Nickl
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