Plötzlich Kunde: Betrüger nehmen Bestellungen selber in die Hand
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Immer häufiger tritt dieses Phänomen auf: Kunden erhalten plötzlich Waren per Post und sollen dafür zahlen. Obwohl sie diese nie bestellt haben! Was dahinter steckt und wie man dagegen vorgeht erfahren Sie hier.
Alles begann damit, dass Helmut K. auf einer Internetseite bei einem Gewinnspiel treilgenommen hatte. Dort sollte er seine Adresse und auch Kontodaten angeben, damit ihm im Falle eines Gewinns den Betrag auf sein Konto überwiesen werden könnte. Dass es sich dabei um einen unseriösen Datensammler gehandelt hat, wurde ihm erst zu spät klar. Natürlich kam nie eine Gewinnbenachrichtigung an und der Fehltritt geriet in Vergessenheit. Und jetzt das.
Ein Anruf bei der Hotline des Unternehmens bringt ihn jedoch vorerst nicht weiter. Dort wird ihm zunächst nur mitgeteilt, dass er über das Internet die Prepaid-Karte angefordert hat und diese an seine Adresse geliefert wurde. Anschrift und Kontodaten sind korrekt. Er erinnert sich: tatsächlich kam vor einigen Tagen ein Brief an, der eine SIM-Karte enthielt. Doch da er sie nicht angefordert hat dachte er zunächst an eine unverbindliche Werbesendung und entsorgte das Schreiben. Dass ihn die Datensammler ohne sein Zutun dort angemeldet haben kann er nicht verstehen, zumal man die Karte auch an seine Andresse geschickt hat. Warum also sollte jemand soetwas tun?
Die Datensammler nutzten also die Opfer-Informationen um Bestellungen im Internet auszuführen. Die Besonderheit bei den Produkten: hohe Verkaufsprovisionen. Denn was viele Kunden nicht wissen ist, dass bei bestimmten Produkten im Internet luktrative Provisionen gezahlt werden, wenn man neue Kunden für ein Produkt wirbt. So auch bei Prepaid Karten: Hier ist es üblich Provisionen zu zahlen, die etwa in der Höhe der Anschaffungskosten des Kunden liegen, teilweise sogar darüber hinaus. Und da der Eintrag der Daten theoretisch von jedem durchgeführt werden kann und "Prepaid Karten" bei vielen Menschen als unverbindlich, also nicht als Vertrag betrachtet werden, ist hier das Betrugspotential besonders hoch. Denn hierdurch sehen viele vermeindliche Kunden die zugesendete Ware als unverbindlich an. "Immerhin haben die Firmen ja keine Kontodaten von mir." denkt sich der ein oder andere Kunde und beachtet die Sendung nicht weiter. Genau hier setzen die Betrüger an.
Doch was sollte man tun, wenn man eine derartige Sendung bekommen hat, oder eine unrechtmäßige Abbuchung vom Konto registriert? Zunächst: Ware zurücksenden, sofern sie überhaupt angekommen ist. Das Widerrufsrecht für Waren, welche per Internet bestellt wurden gewährleistet so die Abweisung von Kosten und weiteren Verbindlichkeiten. Weiterhin sollte man Geld schnellstmöglich zurückbuchen lassen. Dies geht normalerweise bis zu 42 Tage nach Wertstellung auf dem Konto ohne Probleme. In bestimmten Fällen sogar noch weit darüber hinaus. Weiterhin sollte man dem Kunden-Support der Firma die Nachricht zukommen lassen, dass es sich vermutlich um einen Betrug handelt und das Unternehmen den Provisionsempfänger besonders scharf beobachten sollte. Unfreundliche oder aggressive Telefonate und Emails bringen hingegen nichts. Das Unternehmen selbst kann nichts dafür und in der Regel sind die Damen und Herren am Telefon freundlich und hilfsbereit bei der Lösung des Problems. Leider passiert soetwas momentan häufiger und die Unternehmen sind natürlich auch daran interessiert, den Schuldigen dafür schnellstmöglich zu lokalisieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Doch auch seriöse Vermittler bekommen häufiger den Unmut betrogener Kunden zu spüren. So etwa Georg Hartmann von www.guenstig-prepaid.de: "Wir bekommen häufiger Anrufe oder Emails von Betrugsopfern, die uns aufgebracht ihre Erfahrungen schlidern. Leider können wir jedoch auch nicht viel mehr tun, als die Opfer an den Support der einzelnen Firmen zu verweisen.", so der Geschäftsführer von payoffmarketing.de, Betreiber verschiedener Vergleichsplattformen im Mobilfunk- und Finanzbereich.
Wenn man erst einmal in derartige Umstände verwickelt wurde, ist es jedoch leider kaum möglich einfach aus den Fängen der Betrüger heraus zu kommen. In der Regel hilft nur konsequentes Zurücksenden, Zurückbuchen und Abwarten, sowie der Kontowechsel und die Schließung des alten Girokontos. Besser ist jedoch die Prävention: Geben Sie nie persönliche Daten heraus, wenn Sie nicht davon überzeugt sind, dass es sich bei dem Unternehmen um eine seriöse Firma handelt!Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Bereitgestellt von Benutzer: payoffmarketing
Datum: 16.05.2011 - 16:54 Uhr
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Ansprechpartner: Georg Hartmann
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Freigabedatum: 16.05.2011
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