Artenschutz fängt in Mund und Rachen an
Internationaler Tag der Biodiversität am 22. Mai 2011
Ein Arzt muss bei jedem Patienten also zunächst klären, welche Keime für die jeweiligen Probleme verantwortlich sind. Je zielgerichteter das Arzneimittel eingesetzt wird, desto geringer fallen die Kollateralschäden aus. "Auch die Gefahr von Resistenzen ist bei gezielter Antibiose erheblich geringer", betont Dr. Antje Rötger: "Ein schonendes pharmazeutische Eingreifen ist also absolut im Sinne der Biodiversität."
Für Zahnärzte hat Carpegen deshalb ein spezielles molekulardiagnostisches Verfahren entwickelt: Carpegen Perio Diagnostik. Mit dem in zahlreichen Studien bestätigten Test lassen sich Art und Anzahl der Parodontalkeime im Verhältnis zur Gesamtzahl der Bakterien in der Mundflora exakt quantifizieren. "Das Testergebnis ermöglicht die gezielte Auswahl des jeweils wirksamsten Antibiotikums für den Patienten und hilft, unnötige Antibiosen zu verhindern", erklärt Dr. Antje Rötger. Bei chronischen Krankheitsverläufen kann das Verfahren selbst minimale Anstiege der Keimbelastung anzeigen. So kann der Zahnarzt pathogene Keime frühzeitig gezielt bekämpfen, ohne die Mundflora unnötig zu beeinträchtigen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die 2001 gegründete Carpegen GmbH ist ein innovatives Life Science-Unternehmen und Spezialist für die Entwicklung und Vermarktung molekularbiologischer Diagnostik-Tests auf Basis der Real-Time-PCR und DNA-Chiptechnologie. Die Ergebnisse dienen Ärzten als Entscheidungsgrundlage für die Therapieauswahl. Carpegen ist Gewinner mehrerer Gründerwettbewerbe und wurde im Jahr 2005 für den Unternehmerpreis des BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) nominiert. Für seine Forschungsarbeiten wurde das Unternehmen mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit einer Silberurkunde beim Innovationspreis der deutschen Wirtschaft im Jahre 2008.
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Datum: 18.05.2011 - 10:10 Uhr
Sprache: Deutsch
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Münster
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Forschung und Entwicklung
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