Der Djihad-Terror in China wird bisher nicht wahrgenommen
In seinem neuen Buch „Der Dschihad in Asien“ berichtet Islam-Kenner Berndt Georg Thamm über das militant-islamistische Kraftfeld in Zentralasien und seinen bedrohlicher Griff nach der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang. Der Autor schildert zum ersten Mal detailliert die Gefahr, die von dem islamistischen Djihad für die Sicherheit in den östlichen Riesenreichen Russland und China ausgeht und die im Westen bis heute kaum wahrgenommen wird.
Auch im chinesischen Kernland haben sich schon seit Jahrhunderten immer wieder regionale Aufstände und Rebellionen ereignet. Beispielsweise bei der Taiping Rebellion (1851-1862) kamen über 20 Millionen Menschen ums Leben, ohne dass dies im Westen registriert wurde. Bis heute hat sich die Situation keineswegs vollständig entspannt. Allein im Jahr 2005 wurden in ganz China rund 87.000 größere „Störungen der öffentlichen Ordnung“ (d.h. Unruhen und Proteste) gemeldet. Wirklich bekämpfen lässt sich die Gefahr durch den Djihad-Terrorismus nach Ansicht von Thamm jedoch nur durch eine konzentrierte Zusammenarbeit von Ost und West. Details und Hintergründe lesen Sie im auf Sicherheitsfragen spezialisierten Onlinemagazin Sicherheit-Heute.
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Datum: 16.01.2008 - 15:11 Uhr
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