Keine Entwarnung bei EHEC-Infektionen
ID: 418075
Keine Entwarnung bei EHEC-Infektionen
In drei Fällen hat sich der EHEC-Verdacht in Brandenburg bestätigt. Die Ergebnisse sind gestern Abend aus dem Nationalen Referenzzentrum für Salmonellen und andere Enteritiserreger des Robert-Koch-Instituts in Wernigerode eingetroffen. Darüber hinaus gibt es drei Verdachtsfälle in Brandenburg. Fünf Erkrankte werden stationär im Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum behandelt, ein Verdachtsfall im Klinikum Frankfurt (Oder). Bei zwei Patienten besteht der Verdacht auf das hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). Alle Erkrankten waren zuvor in Norddeutschland unterwegs oder hatten Kontakt zu Personen aus Norddeutschland. "Personen mit blutigem Stuhlgang sollten umgehend zum Arzt gehen", sagt Tack.
Nach der gestrigen Schnellwarnung vom Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt (HU) über den Erregernachweis auf spanische Gurken sind Lebensmittelkontrolleure der Überwachungsämter im Land unterwegs, um noch im Handel befindliche spanische Gurken zu beproben. "Bislang haben wir keine Erkenntnis, dass derartige Gurken bei uns im Handel sind", sagt Tack. Nach wie vor sei jedoch nicht auszuschließen, dass auch andere Lebensmittel als Infektionsquelle in Frage kommen. Die Kontrolleure werden darum auch Salat und Tomaten stichprobenweise untersuchen lassen.
Bei Bekanntwerden von Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Lebensmitteln stehen können, werden vorsorglich sofort die entsprechenden Lebensmittel in das Landeslabor Berlin-Brandenburg zur Untersuchung eingesandt.
Das Brandenburger Gesundheitsministerium informiert auf seiner Internetseite unter der Adresse http://www.mugv.brandenburg.deüber aktuelle Erkenntnisse, Übertragungswege, Vorsichtsmaßnahmen und Krankheitssymptome Über einen Link erreicht man auch das Robert-Koch-Institut für weitere Informationen.
Kontakt
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Pressesprecherin: Alrun Kaune-Nüßlein
Telefon: 0331/ 866 70 16
Fax: 0331/ 866 70 18
Mobil: 0173/ 600 25 63
http://www.mugv.brandenburg.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.06.2011 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 418075
Anzahl Zeichen: 2928
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 266 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Keine Entwarnung bei EHEC-Infektionen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Potsdam - Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) äußert sich enttäuscht über den Gesetzentwurf für ein Patientenrechtegesetz, der jetzt von den Bundesministerien für Justiz und Gesundheit bekannt gemacht wurde. "Das Papier ist eine Mogelpackung. Es hält nicht das, was es v
Vier Brandenburger Krankenhäuser profitierten vom Konjunkturpaket II ...
Potsdam - 25 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II hat Brandenburg für Investitionen im Krankenhausbereich eingesetzt. Das Geld ist gut angelegt - zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung und zur Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region, zog GesundheitsstaatssekretÃ
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
'R4H mobil-Tour' gelebte Inklusion ...
n/Berlin - Am 30. Mai um 11.00 Uhr geben Brigitte Zypries, MdB, Kuratoriumsvorsitzende des Deutschen Behindertensportverbandes und Friedhelm Julius Beucher, Präsident des DBS, den Startschuss für die Berlin-Etappe der 'R4H mobil-Tour'. Interessierte Mitfahrer treffen sich ab 10:00 Uhr vo
Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung startet neue Initiative zur Förderung des Rauchstopps bei Erwachsene ...
, Köln - Bei Jugendlichen zwischen 12 bis 17 Jahren hat sich die Raucherquote seit 2001 mehr als halbiert. Nur noch 13 Prozent dieser Altersgruppe greifen heute zur Zigarette - so wenig wie nie zuvor. In der erwachsenen Bevölkerung hingegen ist die Quote mit insgesamt 30 Prozent nahezu unveränder
Bundesverwaltungsgericht unterstreicht Bedeutung des Nacht- und Notdienstes / Flächendeckendes Angebot wird von mehr als 7 Millionen Patienten jährlic ...
Berlin/Leipzig - Mit der jüngsten Entscheidung zum Nacht- und Notdienst in Apotheken haben die Richter am Bundesverwaltungsgericht die Rolle des flächendeckenden Nacht- und Notdienstes durch Apotheken bei der Versorgung der Verbraucher mit Arzneimitteln unterstrichen. Das Bundesverwaltungsgeric
Gesundheitsminister Georg Weisweiler: 'Es wird keine 5. Kardiologie im Saarland geben' ...
Saarbrücken - Entgegen anders lautender Meldungen aus verschiedenen Medien macht der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler deutlich: "Es wird keine 5. Kardiologie im Saarland geben." Die beiden Träger cts und Universitätsklinikum des Saarlandes sind derzeit in Gespräche




